Warum recordJet?

Unser Angebot im Vergleich

Es gibt inzwischen viele Musikvertriebe und auch einige Content Aggregatoren: CDBaby, Zimbalam, Believe Digital, YouTunez, iMusicianDigital, Tunecore, Finetunes, ReverbNation, DittoMusic, usw. Als wir 2008 selbst unsere eigene Musik verkaufen wollten, konnten wir trotz der Vielfalt an Vertrieben keinen finden, dessen Angebot uns 100-prozentig gefallen hat. Wir dachten: „Das können wir auch – und vor allem besser!“. Mangels Alternativen haben wir also unseren eigenen Aggregator und Musikvertrieb gegründet: recordJet.

Die Mission von recordJet war und ist, einiges anders zu machen, quasi den perfekten Service von Musikern für Musiker zu bieten. Perfekt kann man bei dem Thema nicht sein, aber wir versuchen, möglichst nah dorthin zu kommen, und entwickeln uns ständig weiter – auch Dank vieler guter Vorschläge unserer Passagiere. Doch was ist der Unterschied in der Philosophie? Was hat uns an den anderen Digitalvertrieben und Content Aggregatoren gestört oder gefehlt? Der Teufel liegt wie so oft im Detail.

Wichtig: Vergleiche selbst, schau genau hin und bilde dir vor allem deine eigene Meinung.

Exklusivität / Rechte / Freiheit – recordJet arbeitet nicht-exklusiv

Ein Blick in die AGB ist wichtig bei der Auswahl des richtigen Digitalvertriebs. recordJet ist ein Service, der nicht-exklusiv mit dir arbeitet. Das heißt: Wir nehmen nur die Rechte, die wirklich benötigt werden. Für uns einer der wichtigsten Punkte, da du so deine Freiheit behältst und darüber hinaus handeln kannst, wie du willst. Im Detail: Du erteilst uns das exklusive Recht nur für einen bestimmten Release und bei diesem nur für die Stores, die du ausgewählt hast.

Das heißt: Was du über die gewählten Stores hinweg machst, darfst du vollkommen frei gestalten. Du kannst deine Musik z.B. auf deiner eigenen Homepage anbieten, oder in anderen Stores verkaufen (sogar über einen anderen Anbieter, der ebenfalls nicht-exklusiv arbeitet). Zusätzlich kannst du jederzeit kostenlos einen Takedown (Löschung aus den Stores) veranlassen. Normalerweise dauert es nicht länger als 14 Tage, bis dein Release von allen Stores entfernt wurde.

Oft ist es bei Digitalvertrieben so, dass in deinem Vertrag steht, dass du den kompletten Vertrieb über den einen Anbieter abwickeln lassen musst. Das bedeutet auch gerne, dass dein gesamter Musik-Katalog gebunden ist, du kommst nicht zu jeder Zeit aus deinem Vertrag, es fehlt die freie Storewahl oder/und du darfst nichts über deine eigene Homepage oder andere Websites digital verkaufen oder gar verschenken. Das ist exklusiver Vertrieb mit Bindung und ohne Freiheit, auch wenn es leider manchmal anders dargestellt wird.

Fazit: Es ist absolut kein Pluspunkt, wenn ein Vertrieb sich damit rühmt, dass er exklusiv deine Werke vertreibt – denn das nimmt dir gleichzeitig das Recht, über deine Musik frei zu verfügen.

Gebühren / Prozente

Service kostet natürlich auch etwas, und hier ist der wohl offensichtlichste Unterschied zwischen den Anbietern zu finden. Jeder hat sein eigenes Preismodell. Unser Ziel war es, im Tausch für ein Sixpack Bier und eine Pizza einen guten Musikvertrieb anzubieten. Das soll sich jeder leisten können und dadurch deutlich mehr Gewinn durch den Verkauf einbringen. Aber wir können auch deinen persönlichen Wunschdeal realisieren – dazu später mehr.
Achte auch auf die Zusatzkosten: Gerne werden diese in den AGBs versteckt oder sind viel zu hoch. Für den Verkauf benötigst du gewisse Codes zur Identifizierung eines Produktes (GTIN, EAN, UPC, ISRC) oder du willst ein Album nicht mehr zum Verkauf anbieten (Takedown) – all das sollte IMMER kostenlos inklusive sein.

Bis zu 100 % der Nettoeinnahmen auszubezahlen funktioniert nur mit eigenen Verträgen zu den Stores, weshalb wir ausschließlich direkte Verträge erarbeitet und unsere eigene Technik entwickelt haben. Wir bieten also zum einen die Technik und die Verträge eines Content Aggregators, zum anderen den Service und die Kundenbetreuung eines Musikvertriebs.

Wir verkürzen somit die Kette der Mitverdiener auf ein Minimum – einzig der Store nimmt seinen Anteil. Zahlreiche Anbieter realisieren ihren Service jedoch über andere Vertriebe und Aggregatoren, die natürlich ebenfalls mitverdienen wollen, was wiederum zu einem äußerst schlechten Schnitt für den Künstler führt. Ein Beispiel:

Verkaufspreis iTunes:0,99 EURO
iTunes-Anteil (inkl. GEMA, Steuern, etc.):-0,28 EURO
Auszahlungsbetrag an recordJet (diesen Betrag erhaltet ihr im Business Class Premium-Deal):0,71 EURO
Auszahlungsbetrag an recordJet (diesen Betrag erhaltet ihr im Business Class Basic-Deal):0,64 EURO
Anteil Content Aggregator (15 %):-0,11 EURO
Auszahlungsbetrag bei einem anderen Aggregator:0,60 EURO
Anteil Musikvertrieb (20 %):-0,12 EURO
Euer Verdienst bei einem anderen Musikvertrieb:0,48 EURO

Das sind im Endeffekt 23 Cent (-32 %) weniger pro Track als bei recordJet. Besonders viel verdient der Vertrieb natürlich bei vielen Verkäufen, obwohl der Aufwand je Künstler immer in etwa derselbe ist – egal, ob es sich um einen Madonna-Release oder um den eines komplett unbekannten Künstlers handelt. Folglich ist es für uns auch nicht legitim, ohne Mehrservice mehr Geld zu verdienen. Es soll auch nur das bezahlt werden, was tatsächlich geleistet wird. Dieser Unterschied macht sich sehr schnell bemerkbar, auch bei geringen Shares.

Hier ein Beispiel für ein Album, dass für 9,99 € bei iTunes verkauft wird:

recordJet Business Class Premium-DealrecordJet Business Class Basic-DealAnderer Anbieter AAnderer Anbieter B
Auszahlungsbetrag iTunes:6,00 EURO6,00 EURO6,00 EURO6,00 EURO
Euer Anteil:100 %90 %80 %68 %
Euer Verdienst:6,00 EURO5,40 EURO4,80 EURO4,08 EURO
Euer Verdienst bei 100 Verkäufen:600 EURO540 EURO480 EURO408 EURO
Entgangener Gewinn bei 100 Verkäufen:0 EURO-60 EURO-120 EURO-192 EURO
Euer Verdienst bei 500 Verkäufen:3000 EURO2700 EURO2400 EURO2040 EURO
Entgangener Gewinn bei 500 Verkäufen:0 EURO-300 EURO-600 EURO-960 EURO

Es wird gerne angeführt, dass Anbieter mit Anteilen (Shares) den Vorteil haben, dass sie keine Jahresgebühr verlangen. Doch auch hier solltst du genau hinschauen. Wenn ein Single-Release bei diesen Anbietern einmalig 25 € kostet, kann man bei recordJet dafür ca. drei Jahre eine Single einstellen. Die prozentualen Abzüge der Anteile pro Verkauf (meist zwischen 10 % – 35 %) müssen dann natürlich noch auf die Release-Kosten addiert werden. Ein Beispiel: Du verkaufst 100 Alben bei Anbieter A und dies kostet dich zusätzlich 120 €, was ca. vier Jahre Jahresgebühr bei recordJet entspricht.

Tatsächlich kostenlos wird es bei Anbietern mit Shares nur, wenn du wirklich gar nichts in einem Jahr verkaufst. Ob es dann Sinn macht, den Release eingestellt zu belassen, ist dann eher eine Prestigefrage. Vielleicht ist es dann sinnvoller, den Release als Promo zum Free-Download anzubieten? Kleines Plus: Bei recordJet kommst du jederzeit kostenlos aus dem Vertrag raus – das ist bei vielen anderen ebenfalls nicht üblich.

Aber im Endeffekt soll es auch am Preismodell nicht scheitern. Wir bieten auch deinen persönlichen Wunschdeal (auch ein Preismodell der Konkurrenz) – frag uns einfach danach und wir schauen, ob wir es umsetzen können. So kannst du am Ende beim gewohnten Preismodell bleiben, aber von unseren Vorteilen profitieren.

Abrechnung – recordJet schreibt sofort gut

Es gibt Stores, die nur einmal pro Quartal abrechnen – aber rechtfertigt das, dass der Vertrieb auch nur so selten abrechnet? Ob man sofort oder erst 1-3 Monate später das Geld gutschreibt, ist für den Vertrieb der gleiche Aufwand. Aber der Musiker oder sein Label können damit beispielsweise weitere Promoaktionen koordinieren, ein Video drehen oder eine Tour organisieren.

Was spricht gegen eine Sofortgutschrift? Natürlich wirft sie mehr Fragen auf, da jeder Store anders abrechnet, über andere Zeiträume, zu anderen Zeitpunkten. Es ist nicht immer einfach, die unterschiedlichen Geldeingänge nachzuvollziehen. Trotzdem haben wir uns für Sofortgutschriften entschieden: Dein Geld liegt somit nicht drei Monate lang bei uns bis die nächste Quartalsabrechnung ansteht. Sobald das Geld vom Store bei uns eintrifft, wird die Abrechnung geprüft und auf dein recordJet-Konto gutgeschrieben.

Service – recordJet beantwortet deine Fragen zügig auf allen Kanälen

Jeder kennt es: Man hat eine Frage oder ein Problem bei einem Anbieter und will so schnell wie möglich eine Antwort bekommen. Man schreibt und bekommt eine Woche später eine Standard-Mail mit Textbausteinen, die die Frage nicht beantwortet, da sie gar nicht genau gelesen wurde. Super! Freude! Frust!

„Wie würden wir uns Service wünschen?“ war unsere Frage zu Beginn. Also: Als erstes muss alles gut erklärt sein – am besten muss ich gar nicht erst schreiben, weil ich meine Frage schon in den FAQs gefunden habe. Ansonsten wäre eine Antwort innerhalb von zwei Tagen schon sehr erfreulich. Am besten aber am gleichen Tag. Und natürlich telefonische Erreichbarkeit. Ja, so machen wir es, war der Entschluss. Bis heute funktioniert es gut so.

Promotools / Player

Viele Anbieter bieten eigene Player an, um deine Musik z.B. auf deiner Website zu präsentieren. Attraktiver ist es jedoch, die Affiliate Programme der Stores zu nutzen, deren Player in deine Website einzubinden und damit noch an jedem Kauf zusätzlich zu verdienen. Wie das genau funktioniert, findest du in unserem Blog.

Bei der Promotion wird es hingegen etwas komplexer, denn sie ist immer individuell und lebt von guten Ideen. Es wäre schön, wenn es das ultimative Tool gäbe, das dich reich und berühmt macht. Ohne Promo gibt es aber keinen Erfolg. Wenn dich keiner kennt, wird keiner deine Musik kaufen – Zufallskäufe sind eher selten. Die Standardtools für Newsletter, Websites, Blogs, Widgets, etc. gibt es bereits in guter Qualität kostenlos wie Sand am Meer. Nicht so leicht findet man gute Services, die dich wirklich weiterbringen: Interviews, Artikel, Reviews und Touren organisieren oder auch dein Musikvideo verbreiten. Für alles gibt es einen Service von Profis, die du auch bei recordJet buchen kannst. Oder du machst das, was du kannst, selbst. Als kleinen Einstieg haben wir zahlreiche Expertentipps in unserem Blog gesammelt. Das macht für uns mehr Sinn, als Wundertools zu versprechen und dafür prozentuale Anteile zu nehmen bzw. die Gebühren zu erhöhen.

Stores – für recordJet zählt Qualität statt Quantität

Wir werden oft gefragt: „Ihr habt ja gar nicht 400 Stores, sondern nur 200?!“ Absolut richtig und wir werden auch nicht jeden noch so kleinen Store beliefern. Für uns zählen Qualität, ein fairer Deal und die Zuverlässigkeit des Stores. Sollte uns Qualität und Deal nicht gefallen, werden wir keinen Vertrag schließen, bis sich etwas bei dem Store ändert. Musik ist etwas Wertvolles und diese sollte nicht um jeden Preis überall verramscht werden können. Im Laufe der Zusammenarbeit sehen wir auch, wie zuverlässig ein Store arbeitet und bezahlt. Wenn wir nicht zufrieden sind, kann es bis zur Kündigung und zu rechtlichen Schritten kommen.

Dir fehlt ein wichtiger Store bei recordJet? Schicke deine Wünsche einfach an die Support-Crew.

Unabhängigkeit – recordJet ist independent

Von Anfang an war klar: recordJet ist und bleibt unabhängig von Investoren und Konzernen. Das bedeutet für dich:

Stabilität: Wir können unsere Preise halten, da nur wir sie selbst festlegen.

Kontinuität: Dank eines angemessenen und soliden Wachstums können wir unsere Philosophie immer beibehalten und dir einen erstklassigen Service garantieren.

Flexibilität: Wir entwickeln uns nach deinen Wünschen und unseren Grundsätzen stetig weiter.

Unabhängigkeit heißt auch, keine Zwischenhändler zu haben, die Stores direkt zu beliefern und somit maximale Verdienste zu ermöglichen.

Deshalb ist recordJet zum einen Content Aggregator mit eigener Technik und eigenen Verträgen zu den Stores, zum anderen bieten wir als Musikvertrieb den maximalen Service – die Verwertungskette ist somit so effizient und so kurz wie möglich.

Hast du noch weitere Fragen? Schau mal in unsere FAQs oder schreibe an unseren Support.

Hast du Anregungen, Verbesserungsvorschläge, Kritik? Wir freuen uns auf deine E-Mail!

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