The Naked Hands: Interview mit unserem Passenger of the Month

Wer bist du und wenn ja wieviele?
Wir sind bzw. waren das Duo The Naked Hands, bestehend aus Falk Louis an Gitarre und Gesang, sowie Wilhelm Hinkel an den Drums. Die Antwort lautet also: Nein!

 

The Naked Hands – wie kam es zu dem Namen? Erzähl uns die Geschichte.
Der Name entstand als freier Assoziationsstrom, „pur“, also nackt und karg war die Musik welche in uns steckte, und wir produzierten sie mit unseren bloßen Händen.

 

Wie kam es dazu, dass ihr angefangen habt Musik zu machen?
Wir hatten beide viel Unterstützung von unseren Eltern, Wilhelm hat mit der Trompete angefangen und Falk mit der musikalischen Früherziehung. Jetzt fragen sich unsere Eltern natürlich, was sie da angerichtet haben – wir können nicht mehr aufhören mit dieser verdammten Sache namens Musik. Zu den Naked Hands kam es, als wir uns rein zufällig (wirklich!) in einer Vorlesung zur Theoretischen Philosophie nebeneinander gesetzt haben.

 

Warum und wie seid ihr bei recordJet gelandet?
Einer der Preise beim Sound Of Dresden Wettbewerb, den wir 2013 gewonnen haben, war ein Deal mit recordjet. Aber wir wären natürlich auch so zu niemand anderem gegangen.

 

The Naked Hands haben sich ja inzwischen aufgelöst. Wie kam es dazu?
Erstmal: Wir haben uns nicht verkracht! Wir vertragen uns weiterhin! Wir haben uns bloß beide musikalisch weg von dem entwickelt, für was The Naked Hands stehen. Wir hatten das Gefühl, alles gesagt zu haben, was wir mit unseren nackten Händen ausdrücken konnten und wollten.

 

Habt ihr schon Nachfolgeprojekte am Start? Welche sind das?
Falk ist jetzt Solo unter dem Pseudonym „Falk Louis“ unterwegs und versucht Singer-Songwritertum mit den Möglichkeiten elektronischer Musik zu vereinbaren. Wilhelm hat gerade bei der Dresdner Band „Cedric“ einen Gastauftritt an der Trompete hingelegt. Auch in Zukunft wird es also Musik von uns geben!

 

Welche Musik hörst Du privat am liebsten?
Wir hören am liebsten The Naked Hands. Aber auch guten Hip Hop, Jazz, Electro und die drei großen Head Bands: Radiohead, Portishead und Talking Heads.

 

Wenn nicht Musik, was dann?
Außer Musik hören wir z.B. noch die Stimme in unserem Kopf, die sagt: „Beantworte die Interviews doch bitte einmal ernsthaft!“

 

Du bist sehr aktiv im Musikbusiness. Was ist, deiner Meinung nach, das größte Problem, und was das absolut coolste an der Musikindustrie von heute?
Das coolste ist, dass die großen Plattenfirmen an Einfluss verlieren, und man seine Fans über das Internet direkt erreichen kann. Das ist auch das größte Problem: Man muss bei der Masse im Internet erstmal gefunden werden.

 

Wer sind deine Helden und warum?
Die Beatles, weil sie es geschafft haben, zeitgleich Avant-Garde und Pop im jeweiligen Extrem zu sein. Und die Head-Bands – aus gleichem Grund.

 

Welche Platte hast du zuerst und welche zuletzt gekauft?
Falks erste Platte war etwas von den Backstreet Boys. Seine letzte war der Mitgliedsbeitrag für Spotify. Wilhelms erste war ein Best Of von Nirvana und seine letzte „Vulnicura“ von Björk.

 

Du hast den echten recordJet für einen Tag zur Verfügung. Wo würdest Du hinfliegen und warum?
Nach Island. Soll ganz hübsch sein. Oder auf den Mond, um dort aufzunehmen.

 

Optional: Erzähl uns deinen Lieblingswitz
Den gibts nur im persönlichen Austausch, weil er eine gewisse physisch-optische Performance benötigt. nur soviel: Er ist sehr gut!

 

Letzte Worte? Was möchtest Du unbedingt noch sagen, was Du bisher nicht loswerden konntest?
Öhmmm….. kauft mehr Kassetten!!

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