Alles neu macht der My…space! Unsere Review.

Zugegeben, der Titel musste sein, so schlecht er auch ist. Egal, denn es gibt was Neues. Oder was Altes in neuen Klamotten. Und aufgewärmt schmeckt nur ein Gulasch, oder so:

 

Liebe Kinder, Myspace ist wieder da! – und nennt sich jetzt New Myspace (wir wissen noch nicht, ob wir das fancy oder doof finden). Und es hat sich klammheimlich von hinten angeschlichen, ohne offizielle Ankündigung und Tätära – nur ein kleines, nettes Previewvideo gabs letztes Jahr (vor dem Weltuntergang). Ein stiller Softlaunch also? Schlau! Damit nicht weltweit Millionen gieriger Digital Natives gleichzeitig die Server in die Knie zwingen…

 

Wir haben natürlich die komplette recordJet Crew ohne Umschweife gezwungen, sich bei New Myspace anzumelden. Für euch, unsere Lieblingspassagiere, gibt es hier die erste Review des Portals, das sich nach dem Relaunch als „LinkedIn für Künstler“ verstehen will. Whatever…nun denn:

 

Auf Los gehts los – New Myspace

 

Auf der Startseite begrüßt uns kein geringerer als Herr Timberlake standesgemäß in Schlips und Kragen. Achja klar, Promo für die neue Single. Und er ist ja auch Investor des Projekts.

Ist man dann einmal „drin“ in New Myspace, darf man dem Netzwerk zunächst mitteilen, mit welcher Rolle man sich am ehesten identifiziert – Künstler, Journalist, Fan oder gar Comedian?

Hat man sich für eine Rolle entschieden, gelangt man auf das eigene Profil, das man mit Userbild, Hintergrund und einer kurzen Bio (max. 150 Zeichen. Myspace, what the…?) füttern kann. Auch Musik gibts gleich im Angebot, für uns natürlich wieder von Herrn Timberlake, Frau Knowles und einem Räuberrapper namens Timbaland. Sicher ein aufstrebendes Talent, oder so.

„Das LinkedIn für Musiker…“

Diese gewagte Aussage wollten wir uns einmal näher anschauen, und sind auch direkt im Profil auf den Menüpunkt „Musik“ gestoßen (linkerhand). Klickt man darauf (oha oha), findet der geneigte Künstler eine Uploadmöglichkeit für seine eigene Musik. Auch Alben lassen sich so darstellen. Juhuu.

Außerdem kann man sich bei New Myspace als Fan mit Streams von Künstlern verbinden, eigene Mixes erstellen, Bibliotheken anlegen (aha?) und Radiochannels speichern. Jede Menge Möglichkeiten für Musiker, ihren Stoff unters Volk zu bringen – Verkaufsmöglichkeiten sind jedoch momentan keine in Sicht.

 

Wie schon bei den bekannten Sozialen Netzwerken können sich einzelne Profile miteinander verbinden. Anders als bei Google Plus jedoch nicht ohne eigene Zustimmung.

 

Look & Feel

Um bei den Anglizismen zu bleiben: Clean and simple. We like <3. Was wir nicht so toll finden ist die unübersichtliche Windows 8esque Horizontalscrollung (seriously, New Myspace?), aber vielleicht ist das ja gerade hip und in Berlin trägt das bald jeder. Kann man nix machen. Zu Wünschen übrig lässt auch die Übersichtlichkeit, aber das ist ja bei Facebook nicht anders und sicher nur eine Frage der Gewohnheit.

 

Seid ihr schon bei New Myspace? Connected euch mit uns: recordJet auf Myspace

 

 

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