Mal andersrum: Zahlen Streaming-Dienste ZU VIEL an Labels und Künstler?

Zugegeben, so herum haben wir es noch nicht gehört: Zahlen Streaming-Dienste zuviel an Labels und Künstler?

 

Musikmarkt berichtet von einem Artikel des US-Magazins „Billboard“. Demzufolge schütte Streaming wesentlich mehr aus als terrestrisches Radio. Zitiert wird David Pakman von der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Venrok mit der These, dass Streaming-Dienstleister bei ihren aktuellen Ausschüttungsraten kaum lange profitabel sein können.

 

Die Erkenntnis, dass Streaming mehr ausschütte als terrestrisches Radio, kommt von David Touve, Lehrbeauftragter für BWL an der Washington and Lee University in Virginia. Er verglich die Ausschüttung für Radio-Airplays in UK mit denen diverser Streaming-Anbieter. Ergebnis: Spotify zahlt 36x mehr an Künstler und Labels als Radio.

 

Allerdings hinkt der Vergleich zwischen einem global agierenden Streaming-Abo-Dienst mit lokal agierenden Radiosendern ein wenig, wie Musikmarkt dann auch feststellen musste.

 

Ob Spotify „trotz“ der aktuellen Ausschüttungsraten – denn weniger sollte es wirklich nicht sein, wie wir finden – irgendwann profitabel sein wird…wir sind gespannt!

 

Quelle: Musikmarkt

Eine Antwort zu “Mal andersrum: Zahlen Streaming-Dienste ZU VIEL an Labels und Künstler?”

  1. Marc sagt:

    Mittlerweile hat auch das popeligste Lokalradio einen Webstream über das sein Programm weltweit zu hören ist. Es agiert also genauso global wie ein Streamingdienst. Im Gegenteil, Radio hat sogar noch mehr Output, da es nicht nur terrestrisch sondern mittlerweile eben auch via Internet empfangbar ist. Also hinkt der Vergleich in keinster Weise.

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