Karl die Große – Interview mit unserem Passenger of the Month Januar 2016

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Wer bist du und wenn ja wieviele?
Wir sind Karl die Große – eine sechsköpfige Band.

 

Karl die Große – wie kam es zu dem Namen? Erzählt uns die Geschichte.
Zu dem Bandnamen kam es, wie es immer kommen sollte – spontan und wenn man es am wenigsten erwartet.  Zum Glück hat er dann auch zu unserer Sängerin Wencke gepasst: Spitzname „Karl“ und 1,86m groß.

 

Wie kam es dazu, dass ihr angefangen habt Musik zu machen?
Jeder von uns hat schon viel Zeit mit seinem Instrument verbracht, lange bevor wir uns in Leipzig kennen gelernt haben. Als Karl ihre ersten Lieder geschrieben hat, war klar was fehlt: Bass und Schlagzeug für den Groove, Gitarre und Posaune für die besonderen Klangfarben und ein Klavier, dass die Songs trägt und dazu jemanden, der schnellere Finger an den Tasten hat als Wencke. Und glücklicherweise ließ sich das alles im Freundeskreis finden!

 

Warum und wie seid ihr bei recordJet gelandet?
Seit dem letzten Jahr haben wir das große Glück Teil der Analogsoul Edition zu sein und die haben uns hergelotst.  Sicher und gut gelandet!

 

Welche Musik hört ihr privat am liebsten?
Es gibt Musik, bei der wir uns absolut einig sind: Sophie Hunger, Die Höchste Eisenbahn und die frühe Musik von Clueso. Das sind nur aber nur drei Beispiele aus einem Genre. Es gibt ja noch Rock, HipHop, Jazz und und und …

 

Wenn nicht Musik, was dann?
(Einfach alles) Kochen, Schwimmen, Lesen, Schlafen, Laufen, Tanzen, zu lange wach sein, Erzählen, Rumblödeln und den Alltag immer möglichst aufregend gestalten. Egal ob auf Tour oder alleine daheim.

 

Ihr seid sehr aktiv im Musikbusiness. Was ist eurer Meinung nach das größte Problem, und was das absolut coolste an der Musikindustrie von heute?
Das absolut coolste ist, engagierte Menschen kennen zu lernen, die den selben Idealismus teilen und das Musikbusiness überhaupt ermöglichen – Zuhörer, Veranstalter, Ratgeber und andere Musiker, die uns mit ihrer Musik bereichern. Das größte Problem ist, wie selbstverständlich Kultur für viele geworden ist.

 

Wer inspiriert euch, und warum?
Uns inspirieren Freunde, Musiker, Politiker, Kinder, Künstler – kurzum: Menschen, die sich treu bleiben, ehrlich und mutig sind, die tolle und feinsinnige Musik machen, tiefe Texte schreiben, innovativ sind und manchmal zweimal um die Ecke denken. 2015 hat uns eine Schweizerin mit Band wieder bewiesen, dass man alle Eigenschaften vereinen kann 🙂

 

Welche Platte habt ihr/ du zuerst und welche zuletzt gekauft?
An die erste gekaufte Platte kann ich mich leider nicht erinnern – leider an was anderes: Die Lieblingskassette, die ich (Karl) stolz im Kindergarten präsentiert habe, war leider von einem übergewichtigen Schlagerduo. Da hab ich mich kurz unbeliebt gemacht. Aber da muss man nicht traurig sein, denn die letzte Platte war „Unter meinem Bett“: eine Kinderlieder Kompilation von deutschen Singer-Songwritern inkl. Gilbert von und zu Knyphausen, Moritz Krämer, Francesco Wilking, Olli Schulz und Käptn Peng.

 

Ihr habt den echten recordJet für einen Tag zur Verfügung. Wo würdet ihr hinfliegen und warum?
Fliegen erstmal nur im Notfall. Ansonsten reicht uns auch ein Bus, ein Tag Fahrt Richtung Meer und ein Ferienhaus zum rumhängen und proben.

 

Erzählt uns euren Lieblingswitz
Mann zur Frau: „Ich muss mich von dir scheiden lassen, du bist manchmal einfach zu albern.
Frau kichert: „Hihi, du hast Scheide gesagt.“

 

Letzte Worte? Was möchtet ihr unbedingt noch sagen, was ihr bisher nicht loswerden konntet?
Schönes Wochenende und danke für die tollen Fragen 🙂 !!!

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