FYE & FENNEK: Interview mit unserem Passenger of the Month im September 2018

FYE & FENNEK | recordJet
 
Wer seid ihr? 
Fyetsche & Fennitsche
 
Wie kam es dazu, dass ihr angefangen habt Musik zu machen?
Jeder für sich oder mit anderen Musikern ja schon irgendwie immer, aber wir haben uns getroffen an einem Ort an dem Mexikaner keine Hüte tragen und üble Kopfschmerzen verursachen, wo wir durch gemeinsame Freunde einfach losgelöst unserem gemeinsamen Interesse am Musikmachen nachgegangen sind. So‘n bisschen wie Pech und Schwefel… Fye schreibt Texte und Melodien und Jan kreiert Sounds, die miteinander harmonieren. Das haben wir schnell gecheckt und einfach weiter gemacht.
 
Warum und wie seid ihr bei recordJet gelandet? 
Als wir mit der Filter Music Group zusammen gefunden haben, war auch recordJet mit an Board, oder vielmehr wir bei denen, einfach weil es sich richtig angefühlt hat und auch, weil das mittlerweile Freunde von uns sind.
 
Welche Musik hört ihr privat am liebsten?
Eine ganze Menge und auch verschiedene Genres. Fye mag Jazz und Soul, Beat, starke und individuelle Stimmen generell sehr gern (Crooked Colours). Jan feiert elektronische Musik, bissel CloudRap… aber sonst alles, was interessant und originell produziert ist (da gibt es in Frankreich gerade einen ganz guten Vibe, den die Producer gehen), aber auch gern Evergreens wie ‘Like A Virgin‘.
 
Ihr seid sehr aktiv im Musikbusiness. Was ist eurer Meinung nach das größte Problem und was das absolut coolste an der Musikindustrie von heute?
Das größte Problem ist definitiv der Spagat in die Selbstständigkeit als Musiker, da muss man ganz schön ackern und teilweise in Parallelwelten leben.
 
Cool ist auf jeden Fall, dass man durch Streaming & Playlisten Leute erreichen kann, die man sonst vielleicht nie erreicht hätte. Diese Menschen können dir ein ganz einfaches Feedback über deine Musik zurückgeben, indem du siehst, wie ein Track sich entwickelt. Jedoch ist da die Aufmerksamkeitsspanne sehr gering und das Track-Business hat Oberhand, was wir sehr schade finden. Deswegen haben wir in unseren Album versucht, dem entgegenzuwirken und gesagt: „Das Album ist der Chef“ und die Platte als Ganzes sollte funktionieren und wieder mehr in der Vordergrund rücken.
 
Andererseits muss man bei Feedbacks sehr aufpassen, sprich: immer an sich und an das, was man macht, glauben nach dem Motto „Trust the Process“, wenn es nicht von jetzt auf gleich zündet. Das macht dieses Business so aufregend und wir sind selbst immer auf der Suche nach neuer cooler, origineller Musik. Da würden uns auch mega freuen, wenn uns jemand entdeckt und sagt „Yeah cool, das ist anders“.
 
Ein weiteres Problem ist, dass Künstler und Interpreten oft über einen Kamm geschert werden und es da schon wesentliche Unterschiede gibt. Es gibt ein qualitativ hochwertiges Überangebot, was es den Hörern leicht macht und für den Künstler bedeutet, dass mehr dazu gehört als gute Songs zu schreiben. Die Entlarvungsintelligenz ist so hoch wie noch nie. Deswegen versuchen wir möglichst nah bei allem mitzuwirken, unsere eigenen Ideen nicht nur in der Musik sondern auch in Merchandise, Videos und Fotos & Looks einfließen zu lassen, dazu arbeiten wir mit einer Hand voll Freunden zusammen. Eben auch recordJet, ein großes Privileg und für uns sehr schön, dass es Menschen gibt, die zwischen den Zeilen lesen und Künstler fördern, die es vielleicht schwerer haben als andere.
 
Wer sind eure Helden und warum? 
Menschen, die sich für große Themen und Aufgaben einsetzen… Umweltschutz voranbringen und Menschenrechte verteidigen. Generell ist es heute schon heldenhaft, wenn jeder in seinem Umkreis damit achtsam ist und mitanpackt – das sind ja viele Seelen, die dahinter stehen und nicht mehr nur ein großes Heldenbild.
 
Welche Platte hast du zuerst und welche zuletzt gekauft?
Fayesche: Salt ’n‘ Pepa war definitiv meine erste Kassette. Ich kauf gerade einiges an Platten, weil ich endlich wieder einen Plattenspieler habe… Die letzte habe ich geschenkt bekommen von Milliarden – Berlin.
 
Fenndrich: Die erste Platte war bei mir ein Limp Bizkit Album (mit 11), wofür ich in der Schule in der 5. Klasse ganz schön gemobbt wurde. Da gab´s BROSIS und Shakira und ich eben mit „My Way“ von Limp Bizkit. Ich lieb‘s nach wie vor und so ist es auch schlüssig, dass meine letzte Platte, die ich gekauft habe, das Album von Justin Biber ist. Haha
 
Ihr habt den echten recordJet für einen Tag zur Verfügung. Wo würdet ihr hinfliegen und warum?
Einen Tag? Können wir upgraden, lass uns alle nach Panama. Cocktails, Kokosnüsse und kleine Schirmchen, die uns an eine bessere Welt erinnern!
 
Zu guter letzt: Erzählt uns euren Lieblingswitz
Wer war der erste Busfahrer? – Schlimmes! Denn in der Bibel steht geschrieben; Schlimmes wird euch wieder fahren… PADAMBAMBAM
 
 
 

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