Frag die Crew: Was kann ich tun, damit meine Fans auf Facebook meine Postings sehen?

Die News haben schon lange die Runde gemacht: Facebook nutzt fiese schlaue Algorithmen, die bestimmen, wer was sieht. Die goldenen Zeiten, in denen Facebook-User chronologisch ALLES sehen konnten, was von ihren Lieblingsseiten in den Newsfeed geschossen wurde, sind vorbei. Für Bands und Musiker ist das ein wahres Dilemma, denn wie soll man seine Fans mit Informationen versorgen, wenn man befürchten muss, dass es nur bei einem Bruchteil ankommt?
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Die schlauen Köpfe von allfacebook.de haben die Menschheit mit einem sehr informativen Artikel beglückt, der uns erklärt, welche Faktoren beeinflussen, was man auf Facebook sieht, und was nicht. Wir haben für euch die Essenz aus dem Artikel destilliert.
 
Zur Klärung sei zunächst gesagt: Die organische Reichweite auf Facebook, sprich- die Reichweite, die ihr erzielt OHNE bezahlte Werbung zu schalten, nimmt stetig ab. Je mehr User/Unternehmen/Bands/Künstler/Promis etc. auf Facebook aktiv sind, desto mehr filtert Facebook vor. Wer seine Reichweite erhöhen will muss zahlen – so verdient Facebook seine Brötchen (unter anderem). Es gibt jedoch ein paar Kniffe, die ihr beachten solltet, um eure organische Reichweite auch ohne Kohle ein wenig zu verbessern.
 
Die wichtigsten Faktoren
 
Facebook gibt, grob gesagt, jedem erstellten Beitrag eine Punktebewertung. Diese errechnet sich aus den drei Faktoren Affinität, Gewichtung und Zeit.
 
Affinität: Facebook ermittelt, wie gut die Beziehung zwischen euch/eurer Page und dem User, der den Beitrag sehen soll. Hat die Person euch oft geschrieben und liked oder teilt viele eurer Beiträge, kann man davon aussehen, dass er/sie euch gewogen ist, was zu einer besseren Affinitätsbewertung führt. Ganz anders sieht es aus bei einem User, der noch nie wirklich mit euch interagiert hat.
 
Gewichtung: Dies betrifft die Interaktionen mit eurem Beitrag. Wird er oft geliked, geteilt, kommentiert, oder so gut wie gar nicht?
 
Zeit (oder Verfall): Das Timing eures Beitrags relativ zum letzten Login des Users. Je kürzer desto besser – wenn ihr also zu Zeiten postet, zu denen keiner eurer Fans online ist, erhöht sich die Gefahr, dass niemand euren Beitrag sieht.
 
Zudem zählen zu diesen drei Einzelfaktoren noch viele weitere Parameter, die bisher jedoch nur auf Spekulation basieren, da Facebook sie nicht öffentlich kommuniziert. Ausgehend von allen bestätigten und vermuteten Einflussfaktoren haben Experten verschiedene Regeln abgeleitet, die man beachten sollte, um eine möglichst hohe Sichtbarkeit zu erzielen. Diese sind:
 
– Relevanz: Schreibt Posts, die eure Fans wirklich interessieren. Dazu muss man zunächst vielleicht ein wenig rumprobieren, bis man den Dreh raus hat. Dies ist mit Abstand der WICHTIGSTE Tip.
-Interaktivität: Schreibt Posts, die eure Fans dazu motivieren, mit euch zu interagieren, also den Beitrag zu liken, zu teilen oder zu kommentieren. Vermeidet allerdings explizite Handlungsaufforderungen („bitte alle liken!“), denn das bewertet Facebook negativ.
– Timing: Postet dann, wenn eure Fans online sind. Wann das ist kannst Du in den Page-Insights herausfinden.
– Rhythmus: Verteilt eure Inhalte gleichmäßig über die Woche und postet nicht alles am gleichen Tag. Solltet ihr allerdings merken, dass eure Zielgruppe pro Tag mehrmals online ist, könnt ihr auch pro Tag öfter posten als bei einer Zielgruppe, die sich nur alle paar Tage einloggt.
– Variation: Postet nicht mehrmals hintereinander die gleiche Art von Inhalt (z.B. 5 Artikel-Posts am Stück oder 8 Videos) sondern bringt Abwechslung rein.
– Videos: Youtube-Links bewertet Facebook als Link-Post und nicht als Video-Post. Video-Posts sind jedoch wertiger als Link-Posts. Versucht daher, Videos eher direkt hochzuladen als von Youtube aus zu verlinken.
 
Weitere Faktoren und interessante Infos gibts im Artikel von allfacebook.de. Wir bedanken uns recht herzlich bei Allfacebook für die fundierte Info.
  

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