FOXOS: Interview mit unserem Passenger of the Month Oktober

FOXOS | recordJet BlogWer bist du und wenn ja wieviele?
Ich bin Rick, FOXOS ist mein Künstlername. Ich bin allein aber arbeite mit wunderbaren Menschen zusammen.

 

FOXOS – wie kam es zu deinem Namen? Erzähl’ uns die Geschichte.
Ich habe seit jeher ein ausgeprägtes Interesse an Sagen, Mythen und Märchen. Vor allem in zahlreichen westlichen alten Geschichten hat der Fuchs zu Unrecht ein äußerst schlechtes Image, das er nicht verdient. Meist ist er eine hinterlistige und gemeine Randfigur, die nur zum eigenen Wohl handelt und dabei Schäden anderer in Kauf nimmt. Im wahren Leben sind Füchse aber sehr zurückhaltende, liebe und schlaue Tiere. Diese Diskrepanz und die Undurchsichtigkeit finde ich spannend. Um auch meiner Musik Tribut zu zollen, die irgendwie immer etwas Magisches und Märchenhaftes in sich tragen soll, entstand aus dem ‚Fox‘ schnell FOXOS, weil es zum einen selbst ein Kunstwort ist, den Fuchs im Namen trägt aber trotzdem schleierhaft bleibt und sich nicht von selbst erklärt.

 

Wie kam es dazu, dass du angefangen hast Musik zu machen?
Generell Musik mache ich schon sehr lange. Ich habe mit 6 angefangen klassisches Klavier zu spielen, bin lange dabei geblieben und habe vor allem durch das Glück, immer von tollen Musiklehrern gefördert worden zu sein meine größte Leidenschaft für die Musik entwickelt. Ich komme ursprünglich neben der Klassik auch aus dem Jazz-Bereich, habe lange Zeit in einer Big Band und kleineren Combos Klavier gespielt und irgendwann auch angefangen zu singen. Mit 14 habe ich erste eigene Songs geschrieben, hatte verschiedene Bands und konnte mich in unterschiedlichsten Stilen ausprobieren. Irgendwann wächst dann das Verlangen seine Musik auch mal festzuhalten, man kauft sich alle möglichen Utensilien, probiert sich mit Recording-Softwares aus und spielt mit den Möglichkeiten, die einem der PC so bietet. Mein wirklich eigener Stil Songs zu schreiben und zu produzieren entwickelt sich aber noch immer weiter, auch wenn ich natürlich Vorlieben für gewisse Dinge habe. Vor allem reizt mich die Symbiose von elektronischen und akustischen Sounds, wie man das eine durch das andere ersetzen kann oder durch die gestalterische Art und Weise eines Songs und eben nicht nur allein durch die Texte Geschichten erzählen kann. Vor allem auch die Begegnung mit verschiedenen Musikern und Produzenten prägt einen Stil ungemein. Die FABLES EP beispielsweise ist in ganz enger Zusammenarbeit mit dem Wahl- Hamburger Musiker und Produzenten Jonas Fritsch entstanden, der auch für den Mix verantwortlich ist.

 

Warum und wie bist du bei recordJet gelandet?
Ich habe nach einer einfachen und fairen Möglichkeit gesucht die FABLES EP auf den einschlägigen Musik-Download/Streaming-Portalen zu platzieren. Durch mir bekannte Musiker und die Berlin Music Week bin ich dann auf recordJet aufmerksam geworden und konnte mir keine bessere Alternative vorstellen.

 

Welche Musik hörst du privat am liebsten?
Das kommt immer ganz auf die Stimmung, in der ich bin oder die ich vielleicht auch ersehne, an. Wenn ich mit dem Fahrrad durch die Stadt fahre, dann höre ich gerne mal beatlastigen Elektro-Pop wie z.B. von Robyn. Wenn ich allein und melancholisch sein will, was jetzt mit dem einziehenden Herbst ganz wunderbar funktioniert, dann gebe ich mir ganz viel London Grammar oder Daughter. Besonders am Herzen liegen mir aber vor allem auch die aus Deutschland kommenden alternativen Elektroproduktionen. Mein Faible für Hundreds ist enorm und wird mir langsam schon selbst unheimlich, auch Moderat habe ich den Sommer über exzessiv gehört. Zum Runterkommen höre ich ganz viel Jazz, auch meine Hörgewohnheiten haben da ihre Wurzeln. Für immer verehren werde ich Amy Winehouse. Ich habe fast alle Platten der alten Soul- und Jazzlegenden wie Billie Holiday oder Ella Fitzgerald gehört aber für mich konnte sich bisher niemand gesanglich emotional so öffnen wie Amy.

 

Wenn nicht Musik, was dann?
Sport. Und dann Essen. Wenn ich nicht 5 Mal die Woche die Laufschuhe schnüre oder die Workout- Matte auspacke werde ich unheimlich launisch. Es gibt wenige Dinge, die mich physisch und psychisch so entspannen, wie seinen eigenen Körper an die Grenzen zu führen. Danach setze ich mich dann ausgiebig damit auseinander, was ich zu Mittag oder zu Abend esse. Ich bin ein ganz spießiger Mensch, gehe gerne auch am Wochenende um 12 ins Bett, stehe um halb 8 auf und achte auf meine Ernährung. Ich versuche mich so gut es geht vegan zu ernähren, eine komplette Umstellung fällt mir aber noch immer schwer – sich damit zu beschäftigen kostet anfangs viel Zeit.

 

Wer sind deine Helden und warum?
Prof. Snape ist mein Held. Liebe, Loyalität und Toleranz tief im Herzen tragen aber nach außen hin bis zum Tod das Gegenteil verkörpern müssen. Das ist doch heldenhaft.

 

Welche Platte hast du zuerst und welche zuletzt gekauft?
Zuletzt: Hundreds – Aftermath
Zuerst: No Angels – Daylight In Your Eyes

 

Du hast den echten recordJet für einen Tag zur Verfügung. Wo würdest du hinfliegen und warum?
In die Berge eines kanadischen Nationalparks: Weite und Ruhe genießen und Tiere beobachten.

 

Lieber Rick, danke für das Interview 🙂

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