Finanzierung eures Musikprojekts? Crowdfunding mit Startnext! – Teil 2: Alles oder nichts!

Im ersten Teil dieses Artikels haben wir euch den erfolgreichen Crowdfunding-Case von Amanda Palmer vorgestellt und erklärt, was ihr tun müsst, um auf Startnext euer Musikprojekt auf ähnliche Weise zur Finanzierung auszuschreiben. Im zweiten Teil schauen wir uns die heiße Phase an: Die Finanzierung – und was passiert, falls es nicht klappt.

 

Ist euer Projekt schließlich in der Finanzierungsphase angekommen, wird es ernst. Nun kann die Community euer Projekt finanziell unterstützen. Wichtig hierbei ist das Alles-Oder-Nichts-Prinzip: Wird das Projekt innerhalb der Finanzierungsphase zu mindestens 100% finanziert, bekommt ihr das Geld zur Durchführung eures Projekts von der Fidor-Bank ausgezahlt. Die Supporter bekommen als Gegenleistung von euch das jeweils gewünschte Dankeschön. Erreicht das Projekt keine 100%ige Förderung, so geht das Geld vom Konto der Fidor-Bank wieder zu den Förderern zurück.

 

Weil kein finanzielles Risiko besteht, sinkt die Hemmschwelle ein Projekt zu fördern: Entweder das Projekt finanziert sich und die Supporter bekommen die vereinbarte Gegenleistung, oder es finanziert sich nicht und die Supporter bekommen ihr Geld zurück. Wichtiger Erfahrungswert von Startnext: Unsere Erfahrungen zeigen, dass insbesondere die ersten 40% am schwierigsten sind. Auch wenn die Crowd aufgrund des Alles-oder-Nichts Prinzips keine finanziellen Risiken eingeht, unterstützen sie zumeist nur Projekte bei denen der Erfolg abzuschätzen ist“ (Quelle: Startnext).

 

Tipp: Bietet spezielle „early supporter-Dankeschöns“ an, um die kritischen 40% möglichst schnell hinter euch zu bringen. Das kann z.B. die Preorder eures Albums sein, etc. Über Projektupdates und das Projekt-Blog könnt ihr die Community über den Fortgang auf dem Laufenden halten.

 

Abschluss der Finanzierung.

Euer Projekt hat sich zu 100% oder mehr finanziert? Glückwunsch! Innerhalb von 5 Werktagen bekommt ihr den zusammengetragenen Finanzierungsbetrag von der Fidor-Bank ausbezahlt und könnt beginnen, euer Projekt umzusetzen. Startnext stellt euch eine Liste eurer Supporter zur Verfügung, so dass ihr diese für eine Infomail kontaktieren könnt und ihnen später auch ihr individuelles Dankeschön zukommen lassen könnt. Es empfiehlt sich auch, den Supportern in regelmäßigen Abständen Infos über den Fortschritt des Projektes zukommen zu lassen. Sollte das Projekt nicht zu 100% finanziert worden sein, geht das eingesetzte Geld an die Supporter zurück.

 

Und warum Startnext? Die Nutzung von Startnext ist für die Starter und Supporter eines Projekts kostenlos. Auch die Fidor-Bank erhebt keine Gebühren. Kleiner Bonus: recordJet unterstützt Musik-Projekte auf Startnext. Für alle Passagiere, die ein Projekt auf Startnext beginnen, spendet recordJet den ersten Euro.

 

Um die vielen Fragen zu klären, die sich während oder noch vor der Vorbereitung auf einen Finanzierungs-Pitch stellen können, hat Startnext eine umfangreiche FAQ-Datenbank  und einen Leitfaden für Projektstarter zusammengestellt – die Lektüre lohnt sich.

 

Lesetipps:

Bei Hypebot gibt’s eine Crowdfunding Bible als kostenloses eBook– ausführlicher geht’s nicht

 

Nochmal Hypebot: Lernen aus gescheiterten Crowdfunding-Kampagnen – 6 mistakes we made in our crowdfunding campaign

 

Was haltet ihr von Crowdfunding als Finanzierungsmöglichkeit für Musikprojekte? Ist das (wie Amanda Palmer sagt) „the future of music“? Verratet es uns in den Kommentaren!

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