Der Captain empfiehlt: Physische Tonträger als Promo-Tool nutzen

Wer erinnert sich noch an das Oooh und Aaah im Jahre 2000 auf dem Schulhof, als das Album „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer“ von Die Ärzte rauskam? Blaues Plüsch wo sich bisher nur transparentes Plastik und auch mal bedruckte Pappe getummelt hatten!

 

Im Plattenladen ist die schicke Puschelplatte zwischen all dem Plastik sicherlich aufgefallen wie ein bunter Hund und dürfte aus Stylegründen der ohnehin nicht mit Absatzproblemen kämpfenden Band möglicherweise noch den ein- oder anderen Käufer zusätzlich beschert haben.

 

Ja, ihr habts schon gemerkt: Heute geht’s bei uns ausnahmsweise mal um physische Tonträger. Schlaue Redakteure von musikthinktank haben sich über das Marketingpotenzial von physischen Datenträgern Gedanken gemacht und folgende Tipps erarbeitet, die wir hier für euch kurz zusammengefasst haben:

 

1. QR-Codes: Das sind die krisseligen, quadratischen Codes die mit Smartphones wie dem iPhone oder Android-Telefonen gelesen werden können und dann auf dem Gerät beispielsweise eure Webseite anzeigen. Diese lassen sich schön auf dem Front- und Backcover aufdrucken. Der QR-Code kann z.B. von potenziell kaufwilligen Kunden im Laden gescannt werden, die dann per Smartphone Ausschnitte eurer Songs auf eurer Homepage probehören können.

 

2. Homepage-URL: Diese sollte auf jeder Seite des Booklets abgedruckt sein. Heutzutage empfiehlt sich dazu auch die Vanity-URL eurer Facebook-Page. Achtet jedoch darauf, dass die Schriftgröße nicht zu überdimensioniert ist und die Farbgestaltung sich nicht mit eurem Coverdesign beisst.

 

3. Kaufanreiz Download-Code: Fügt dem Innern eures Booklets doch mal einen Download-Code für einen unveröffentlichten Song oder einen künftigen Release zu, und kündigt den Code außen auf dem Booklet an. Wem das technisch zu aufwändig ist, der kann es auch mit einem Gewinnspiel für Merch-Artikel oder Tickets versuchen.

 

4. Poster als Beigabe: Je nach Alter der Zielgruppe kann die Ankündigung über ein Gratis-Poster im Innenteil den Kaufwillen positiv beeinflussen.

 

5. Und nun schließt sich der Kreis zu Die Ärzte: Eine originelle Verpackung! Viele Künstler sparen am Coverdesign und der Verpackung ihrer Alben, um mehr Geld in klassisches Marketing zu stecken. Warum nicht einmal (wenn auch nur als Limited Edition) in ein derart originelles Packaging investieren, dass dieses wie von alleine einen Buzz, also ein Oooh und Aaah auf dem Schulhof, generiert? Kreativität kann sich lohnen, denn Fans bekommen gerne mehr von Musikern als nur Musik.

 

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, eure Musik auch physisch zu vertreiben, findet ihr hier die Angebote unseres Co-Piloten New Music Distribution: Physische Distribution bei recordJet

 

Den kompletten Artikel von musikthinktank findet ihr hier: Turn Your CD into a Kick-Ass Marketing Tool

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.