Erica Dee – Interview mit unserem Passenger of the Month Juni 2016

erica dee

Erica Dee

 

recordJet: Wer bist du? Ist Erica Dee ein Künstlername, und wenn ja, wie kam es dazu? Erzähle uns die Geschichte.

Erica Dee: Ich bin Erica Dee Landsberg :-). Ich habe mich dazu entschlossen mich nach meinem ersten und zweiten Namen zu benennen, da sich das sehr natürlich anfühlt und ich das einfach bin.

 

Wie kam es dazu, dass du angefangen hast Musik zu machen?

Erica Dee: Mit dem Singen habe ich schon sehr früh angefangen. Wenn ich mich richtig erinnere, mit sieben Jahren. Mein Vater ist ein Jazz-Gitarrist und meine Mutter eine Sängerin. Somit war ich schon immer von Musik umgeben. Meinen ersten Song habe ich mit 16 Jahren geschrieben, als ich für ein High School-Jahr von Kanada in die USA gezogen bin. Nachdem ich behütet in einer Kleinstadt in den Bergen aufgewachsen war, wurde ich damals zum ersten Mal mit sehr viel Schmerz konfrontiert. Ich entschloss mich dann dazu Songs zu schreiben und zu singen, um anderen Menschen dabei zu helfen sich besser zu fühlen.

 

Warum und wie bist du bei recordJet gelandet?

Erica Dee: Durch mein Label Long Lost Relative. Das ist die Verbindung zu recordJet.

 

Welche Musik hörst du privat am liebsten?

Erica Dee: Ich liebe und höre SEHR viel Musik. East Indian und African Music, Jazz, Motown, Hip-Hop und alles dazwischen. Wenn es soulig ist, dann höre ich es.

 

Wenn nicht Musik, was dann?

Erica Dee: Wenn ich nicht gerade Musik mache, dann bin ich in den Bergen oder irgendwo an einem See. Ich bin ein Landkind und liebe es, draußen zu sein. Ich liebe es auch, Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Das finde ich sehr wichtig. Ich lerne auch gerne dazu und mag es, mich in jegliche Art und Weise weiterzuentwickeln in dem ich ein Buch lese oder an verschiedenen Workshops, wie zum Beispiel für Yoga oder Heilung, teilzunehmen.

 

Du bist sehr aktiv im Musikbusiness. Was ist deiner Meinung nach das größte Problem, und was das absolut coolste an der Musikindustrie von heute?

Erica Dee: Das Schlimmste an der Musikindustrie ist die unglaubliche Zeit, die man am Computer verbringt. Ich mag es nicht an einem Bildschirm zu hocken, weil ich nicht glaube, dass mir Gott die Gabe zu Singen dafür gegeben hat. Diese ganze „Social Media“- und „Sich selbst als Musiker verkaufen-Sache“ macht mir nicht sonderlich viel Spaß.

 

Wer inspiriert dich, und warum?

Erica Dee: Ich würde sagen, Erykah Badu, weil sie echt und authentisch ist und dabei eine positive Message verbreitet.

 

Welche Platte hast du zuerst und welche zuletzt gekauft?

Erica Dee: Ich kann mich daran erinnern als kleines Mädchen eine Missy Elliott-Kassette mit dem Song „I can’t stand the rain“ gekauft zu haben. Zuletzt habe ich die von Leon Bridges gekauft.

 

Danke Erica für das Interview 🙂

 

 

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