Co-Piloten nackt! Diesmal mit Matthias aka Matze von NewDEF

In unserer Serie “Co-Piloten nackt!” stellen wir euch die Profis vor, die hinter unseren Services stehen – denn wir lieben es, mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten und sind von der Qualität ihrer Arbeit überzeugt.

 

Diesmal zieht sich für euch aus: Matthias Schnarr von NewDEF.

Matthias Schnarr, NewDEF | recordJet Blog

STECKBRIEF

Name: Matthias Schnarr

Alter: 26

Derzeitiger Wohnort: Dresden

Lieblingsort: Couch

Hobbies: Djing & Basketball

Lieblingsinstrument: Plattenspieler

Welche Musik hörst Du privat am liebsten? NUR HipHop

Ausbildung: Handelsfachwirt & AdA

Über welches Thema kann man sich mit dir gut streiten? Musik & Essen

Deine Lebensphilosophie: easy

Welche Platte hast du in deinem Leben zuerst gekauft, und welche war die letzte? Kool Savas – LMS und Kontrolliertes Kaos aka Sleepwalker & Nico Suave

 

INTERVIEW

Wer bist Du – und wenn ja, wie viele?
Ich bin Mitgründer des Dresdner HipHop-Labels NewDEF und bin seit 2004 als DJ Access aktiv. Zusammen mit unserem Haus- und Hofgrafiker, Sprüher und Mitgründer „Slider“ leite ich noch heute diese Plattenfirma. Wir sind gleichzeitig eine große Community mit mehr als 10 Musikliebhabern, in der sich unsere Künstler auch selbst administrativ mit einbringen – sei es in der Onlinepräsenz, dem Videoschnitt oder beim Mastering.

 

Was genau machst Du wenn der Tag lang ist? Wie und warum ist euer Label entstanden?
Ich versuche immer relativ zeitig aufzustehen (9 Uhr), um einige Sachen abzuarbeiten, die seit letzter Nacht angefallen sind. Dazu gehören Release-Koordinationen, Social Networking, Scratch-Wünsche von Künstlern und sogar Überweisungen. Wir hatten uns Ende 2006 zu NewDEF zusammengeschlossen, da es in Dresden keine starke Gruppierung im Bereich HipHop gab. Wir haben unsere Kräfte gebündelt und sind somit auch über die Stadtgrenzen hinaus gekommen. Die Connections haben sich schnell ausgebreitet und das ist vorallem heute unser Vorteil – jeder kennt jeden in Deutschland.

 

Was macht euer Label besonders?
Wir sind mit Herzblut dabei und leben dieses sogenannte „HipHop-Ding“. Unsere Arbeit ist immer fair und beruht auf Vertrauen und Loyalität. Zuverlässig können wir im Grunde alles für unsere Künstler möglich machen (insofern es das Budget her gibt). Unsere Künstler fühlen sich einfach wohl und sind nicht unter Druck gesetzt. Bei uns kann noch jeder selbst kreativ und unabhängig sein.

 

Wie bist Du zu einem Co-Piloten bei recordJet geworden?
Den netten Jorin habe ich durch meinen älteren Bruder Martin kennengelernt. Schon seit Tag 1 von NewDEF bemerkte ich den Support von Jorin und später von recordjet. Ich selbst bin auch seit Tag 1 oder auch 3 bei recordjet als Kunde dabei. Durch unseren damaligen gleichen Wohnort und der herausragenden Sympathie ist natürlich schnell eine größer Zusammenarbeit entstanden. Dafür bin ich auch immer noch sehr dankbar.

 

Wer war der bekannteste Künstler mit dem ihr bisher zusammengearbeitet habt? Wie war das? Gossip bitte!
Uuh das waren einige. Gerade auf unseren Bandits – The Mixape’s war die ganze Deutschrap-Elite vertreten. Aber unsere eigenen bekanntesten Künstler sind die Antihelden, auch bekannt als Dra-Q und Abroo. Das sind eigentlich zwei sehr gemütliche Herren. Die machen einfach nur Musik, ach und arbeiten auch…sehr viel. Glück hatte ich auch 2009, als ich als DJ Access auf die Tour von „Capone-N-Noreaga“ mit durfte. Ich hatte die beiden Queensbridge-Rapper in Dresden betreut und legte auch vorher bei ihren Auftritt auf. Das hatte sie wohl so überzeugt, dass ich dann auch mit nach Spanien fliegen durfte.  Das war wie in einem guten HipHop-Film – Casino, Schnaps und das weibliche Geschlecht.

 

Was war das kurioseste Erlebnis im Zusammenhang mit eurer Arbeit, und worauf hättet ihr gerne verzichtet?
Ich denke jedes Release von uns ist kurios. Wir stoßen immer wieder auf neue Herausforderungen. Grandios ist auch die lokale Unterstützung bei unseren Künstlern Scotch oder auch Dissziplin. Ein Song namens „Das ist Dresden“, damals noch von Smart MC, lief auch im Stadion von Dynamo Dresden. In der Szene hält man schon gut zusammen.
Schlechte Erfahrung haben wir witziger weise auch mit unseren physischen Vertrieben gehabt. Wir sahen keine Abrechnungen, die CD-Verteilen liefen mehr als dürftig und Fragen wurden nicht beantwortet. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis wir auf recordjet vollständig zugegriffen haben.

 

Was ist dein ultimativer Tipp für unsere Passagiere?
Vergleicht den recordjet-Deal bitte mit anderen Vertrieben – ihr werdet nie einen besseren finden. Generell könnt ihr Euch selbst am besten pushen. recordjet bietet alles, was ein Künstler braucht: Produktionen, Promotion, Release-Koordination und natürlich den digitalen und physischen Vertrieb und das in völliger Unabhängkeit.
Ansonsten kann ich Euch noch die Apfel-Zwiebel-Leberwurst von „Du Darfst“ empfehlen. Ich glaube die gibt’s im Kaufland.

 

Optional: Erzähl uns deinen Lieblingswitz!
Was sitzt auf dem Baum und winkt? Ein Huhu.

 

Letzte Worte? Was möchtest Du unbedingt noch sagen, was Du bisher nicht loswerden konntest?
Kauft bitte gute Musik, sei es digital, auf CD oder besser Vinyl. Nur so wird es auch noch hochwertige Musik in der Zukunft geben. Und jetzt sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt…

Schaut gern mal auf www.newdef.de vorbei. Dort findet ihr alle News zu unseren Künstlern und Projekten.

 

Lieber Matthias, wir danken dir für das Gespräch 🙂

Klickt hier, wenn ihr den CD-Press-Service von NewDEF über recordJet buchen wollt.

 

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