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Treue Leser unseres Blogs sind bereits bestens darüber informiert: Ein ordentliches Pitch-Video ist einer (!) der essenziellen Bausteine für eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne. Ein gutes Pitch-Video wird im Idealfall nicht in 5 Minuten abzudrehen sein, sondern erfordert eine gewisse Planung.

Dass man jedoch nicht nur zu wenig tun kann, sondern auch ZU VIEL – und sich damit ebenfalls den Erfolg seiner Kampagne ordentlich versemmeln kann, haben wir in dem interessanten Artikel “Music Crowdfunding Danger – Be Good…But Not Too Good” auf Hypebot gelernt.

Der Autor Matt Voyno schreibt über seinen eigenen Misserfolg mit einem Pitch-Video, das so ambitioniert produziert wurde, dass es den Unterstützern offenbar den Eindruck vermittelte, dass die Band eigentlich geradezu in Geld schwimme:

Obviously the video LOOKS like a million bucks! But to some people it looks we HAVE a million bucks. At first I was shocked by that idea, but upon some reflection I can understand it. The thought of a viewer probably goes something like this: “Why should I give you money? Clearly you signed with a fancy publisher, they gave you money, paid for your photos and fancy video shoot!”

Voynos Konsequenz aus dem Dilemma: Er drehte ein neues Video, “filmed on an iPhone, held by a friend, edited by Hoover. Nothing million dollar about it”

Unser Resümé – 4 Tipps für das Pitch-Video

1. Niemand sollte eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben rufen, der sich auch locker aus eigener Tasche finanzieren kann. (Wir fragen uns klammheimlich, ob der Mißerfolg von Björks Crowdfunding-Kampagne für ihre Biophilia-App nicht darauf zurückzuführen sein könnte, dass man mit dem Namen Björk eher keine Geldknappheit verbindet? Man weiß es nicht…)

2. Wenn ihr euch nicht “mal eben” selbst finanzieren könnt, dann heißt dies um Umkehrschluss, dass ihr auf den Erfolg eurer Kampagne angewiesen seid

3. In diesem Fall ist es eine schlechte Idee, den Förderern, Fans und Unterstützern gegenüber den Eindruck zu erwecken, dass ihr Rich Kids seid, die in Geld schwimmen – siehe Tipp 1

4. …und es bleibt weiterhin eine schlechte Idee, ein lustloses Schmalspurvideo abzudrehen, das keinen potenziellen Unterstützer vom Hocker reißt

Kurzum: Seid gut und ambitioniert, aber seid nicht zu gut. Eines unserer liebsten Beispiele für ein bodenständiges, sympathisches und vor allem erfolgreiches Pitch-Video ist unser Passagier Sören Vogelsang von “Das Niveau”.

photo full Expertentipp: Die 5 Todsünden des Crowdfunding   und wie ihr sie vermeidet!Crowdfunding ist the Future of Music. Wir zeigen euch die 5 klassischen Anfängerfehler beim Crowdfunding, und erklären wie ihr sie vermeidet damit eure Kampagne von Erfolg gekrönt ist.

 

 

 

 

 

Crowdfunding ist für die recordJet Crew eine Herzensangelegenheit. Wir sind – wie Amanda Palmer – davon überzeugt, dass dies die Zukunft von Musik ist: Jenseits von großen Labels mit dicken Budgets und Kontrolle über die kreativen Schaffensprozesse von Musikern und Bands.

recordJet arbeitet eng mit Startnext zusammen, der ersten Crowdfunding Plattform speziell für den deutschen Markt. Zur ersten Einführung ins Thema Crowdfunding empfehlen wir euch unsere Mini-Serie „Crowdfunding mit Startnext“ (Teil 1 und Teil 2).

Crowdfunding sollte jedoch wie jede Finanzierungsmethode nicht (nur) durch die rosarote Brille betrachtet werden. Wie überall gibt es Fallstricke und spezielle Kniffe, über die man Bescheid wissen sollte. Es ist also unverzichtbar, sich ordentlich einzulesen. Unsere Freunde von MusicThinkTank haben einen tollen Artikel über die 5 Stolperfallen des Crowdfunding veröffentlicht. Unsere Zusammenfassung hier für euch:

1. Euer Projekt ist nicht unterstützenswert genug

Zwei Ursachen können hier dazu führen, dass euer Projekt scheitert: a) Ihr habt ein unterstützenswertes Projekt (z.B. eine Tour, ein neues Album), aber ihr schafft es nicht, euren Unterstützern zu erklären, warum es sich lohnt, euer Projekt zu unterstützen. Oder b): Euer Projekt ist an sich noch nicht ausgereift und überzeugend genug. Dann lohnt es sich vielleicht, zu warten bis das Ganze mehr Gestalt angenommen hat.

2. Euer finanzielles Ziel ist zu hoch

Laut MusikThinkTank sind 99% der Unterstützer von Crowdfundingprojekten Freunde und Bekannte. Ihr arbeitet also mit eurem direkten Einflusskreis. Wichtig ist also, eine Liste von Freunden, Familie und Bekannten zusammenzustellen, mit deren Unterstützung man rechnet. Dann halbiert die Liste (da bei weitem nicht jeder unterstützt) und rechnet pro Unterstützer mit einem Betrag von 20-40€. Dies gibt euch einen groben Richtwert, was ihr mit eurer Kampagne erreichen könnt. Dazu kommt als weitere Unbekannte X die Zahl der Unterstützer, die ihr neu akquiriert habt. Achtet in jedem Fall darauf, euren Zielbetrag nicht zu hoch anzusetzen.

3. Ihr arbeitet nicht hart genug

Um Unterstützer für eine Crowdfunding-Kampagne zu gewinnen, reicht es nicht aus, ein paar Massenemails zu unterstützen und ein paarmal auf Facebook zu posten. Die Akquise von Unterstützern ist 1:1-Arbeit und erfordert, mit vielen Menschen persönlich zu sprechen und individuelle Emails zu schreiben. Unterschätzt nicht den Zeitaufwand, der dahinter steckt – aber es lohnt sich!

4. Ihr gebt zu früh auf

Wie bei eBay, wo in den letzten Minuten der Auktion die Preise in die Höhe schnellen weil alle bieten, erleben die meisten Crowdfunding-Projekte in den letzten Tagen des Förderzeitraums einen starken Aufwind. Lasst euch also nicht entmutigen, wenn der erreichte Betrag eine Woche vor Ende der Kampagne noch nicht so rosig aussieht – nehmt es lieber als Anlass, nochmal alle Energie in die Promotion für euer Projekt zu stecken und weitere Förderer anzusprechen.

 5. Eure Dankeschöns sind nicht optimal gestreut

Geht sicher, dass ihr Dankeschöns für jeden Geldbeutel anbietet. Wenn einer eurer Fans oder Freunde bereit ist, einen Betrag von 35€ lockerzumachen, aber ihr direkt von einem Dankeschön für 20€ zu einem Dankeschön für 50€ springt und nichts dazwischen anbietet, dann wird sich derjenige für 20€ entscheiden. Euch gehen damit ganze 15€ durch die Lappen! Bietet also am besten Dankeschöns in 10€-Schritten an. Im höherpreisigen Bereich eignen sich auch 50€-Schritte. Eine gute Verteilung der Dankeschöns für seine Crowdfunding Kampagne auf Startnext (Produktion seines zweiten Albums „Wir sind vorbei“ auf Vinyl) hat sich zum Beispiel Enno Bunger ausgedacht – mit Erfolg: Bereits 11 Tage vor Ende der Kampagne hatte Enno sein Ziel von 2000€ überschritten.

Bildschirmfoto 2012 12 10 um 12.40.02 Expertentipp: Die 5 Todsünden des Crowdfunding   und wie ihr sie vermeidet!

In unserer Serie “Co-Piloten nackt!” stellen wir euch die Profis vor, die hinter unseren Services stehen – denn wir lieben es, mit diesen Menschen zusammenzuarbeiten und sind von der Qualität ihrer Arbeit überzeugt.

Diesmal zieht sich für euch aus: Tino Kreßner, Geschäftsführer der deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext.

tinokressner 4 web 620x407 Co Piloten nackt! Heute mit Tino Kreßner von Startnext

 

STECKBRIEF

Name: Tino Kreßner

Alter: 27

Derzeitiger Wohnort: Dresden

Lieblingsort: Lofoten, Norwegen

Hobbies: Reisen, Tennis, Fußball

Lieblingsinstrument: Gitarre

Welche Musik hörst Du privat am liebsten? Saisonal unterschiedlich, momentan läuft Angels & Airwaves, Fun., Keane und 30 Seconds to Mars

Ausbildung: Studium Medientechnik und Kommunikationswissenschaften

Über welches Thema kann man sich mit dir gut streiten? Web-Trends

Deine Lebensphilosophie: “Es ist besser für das was man ist gehasst, als für das was man nicht ist geliebt zu werden” (Kettcar)

Welche Platte hast du in deinem Leben zuerst gekauft, und welche war die letzte? Die erste Platte war „Steam“ von East 17. Die letzte Platte war „Up to now“ von Snow Patrol.
 
INTERVIEW

Wer bist Du – und wenn ja, wie viele?

Ich bin jemand der glaubt, dass man mit dem Internet einige Dinge im Leben besser machen kann. Gemeinsam mit über 25 Mitarbeitern arbeite ich daher in Dresden an der Plattform startnext.de und vielen weiteren Kundenprojekten. Startnext ist dabei unser eigenes Baby, welches ich gemeinsam mit Denis Bartelt im August 2009 begonnen habe. Inzwischen ist Startnext zur größten Crowdfunding-Plattform in Deutschland geworden und verändert maßgeblich die Art und Weise wie Kreative produzieren und kommunizieren.

 

Was genau machst Du wenn der Tag lang ist? Wie und warum ist eure Agentur entstanden?

Reden und mailen. Eigentlich geht es den ganzen Tag darum, dass ich mich mit den Kunden oder Partnern abstimme und dies dann wieder mit den Mitarbeitern bespreche und umgedreht. Die Agentur tyclipso.net, die hinter startnext.de steht, hat Denis Bartelt 2003 gegründet mit dem Fokus auf Online-Software.

 

Was macht eure Agentur besonders?

Wir haben uns die perfekte Mischung aus Aufträgen und eigenen Projekten geschaffen. Neben Startnext gibt es noch ein iPad Game, eine Socialmedia2print App und ein Social Media Monitoring Tool was wir voran treiben. Das schöne dabei ist, dass alle eigenen Entwicklungen auch immer wieder zum Teilen in Kundenprojekten benötigt werden. Wir wissen wie es ist eine Online-Website zu betreiben, oder die Social Media Kanäle zu betreiben und bauen unser Wissen hier eigenmotiviert stets aus, was allen Partnern und Kunden zu Gute kommt.

 

Wie bist Du zu einem Co-Piloten bei recordJet geworden?

Die Heimat Dresden hat uns zusammen gebracht. Ich habe Jorin, den Geschäftsführer von recordjet, hier kennen gelernt. Da wir mit Startnext eigentlich den ersten Schritt realisieren im kreativen Schaffensprozess, nämlich die Finanzierung, wollen wir bei den weiterführenden Schritten als Vermittler gute Partner im Boot haben, die in diesen Bereichen Kompetenzen aufgebaut haben. recordJet passt dabei perfekt zu uns.

 

Wer war der bekannteste Künstler mit dem ihr bisher zusammengearbeitet habt? Wie war das? Gossip bitte!

Ich würde sagen, dass war Matthias Dietrich, ein ehemaliger Hauptdarsteller von „Verliebt in Berlin“: Er war unser Hauptdarsteller in dem Spielfilm „Mitfahrgelegenheit“, was ich als Abschlussprojekt beim Studium realisiert habe. Wir hatten in Deutschland damit die erste Film2.0 Spielfilmproduktion realisiert, wo Interessierte täglich im Blog mitlesen und mitmachen konnten. Was wir nicht wussten, „Verliebt in Berlin“ hatte in Frankreich eine unglaubliche Einschaltquote von ca. 60% und ein Großteil der Dreharbeiten wurde in Frankreich realisiert. An öffentlichen Plätzen war es daher fast unmöglich zu drehen, da die Autogrammjäger sehr motiviert waren.

 

Was war das kurioseste Erlebnis im Zusammenhang mit eurer Arbeit, und worauf hättet ihr gerne verzichtet?

Wir wurden von Lenovo Anfang des Jahres nach Las Vegas eingeladen und durften auf der CES kurzer Hand unseren Prototypen der Crowdfunding App vorstellen. Nach zwei Jahren harter Entwicklung an Startnext war das eigentlich gleich mal ein gelungener Urlaub und wir konnten als Gründer mal gemeinsam eine Woche den Kopf frei bekommen.

 

Was ist dein ultimativer Tipp für unsere Passagiere?

Vor dem Start einer Crowdfunding-Kampagne unsere „Success-Stories“ auf der Website anschauen und die erfolgreichen Projekte analysieren. Ganz im Ernst, es ist unglaublich, wie viel Arbeit sich einige mit ihrem Projekt machen und dabei aber nicht verstanden haben, dass Crowdfunding aktuell ein Social Media Instrument ist. Ich höre dann immer wieder, dass es ja Arbeit ist die ganzen Supporter anzuschreiben und die Kontakte zu pflegen. Crowdfunding ist ein sehr gutes Instrument um bei vorhandener Community Ideen zu finanzieren, wer diese noch nicht hat, hat eben die zusätzliche Arbeit diese aufzubauen – natürlich ist es je nach Projektart einfacher oder schwerer..

 

Letzte Worte? Was möchtest Du unbedingt noch sagen, was Du bisher nicht loswerden konntest?

Ich finde ja, dass  euer Piloten-Wording sehr gut zu „startnext“ passt. Wir sind quasi die Maschine, die als nächstet startet icon smile Co Piloten nackt! Heute mit Tino Kreßner von Startnext

 

Lieber Tino, wir danken Dir für das Gespräch!

Klickt hier, wenn ihr euch über Crowdfunding mit Startnext und die exklusiven Pakete für recordJet Passagiere informieren wollt.

 

 

service CF Neuer Service für Passagiere: Crowdfunding Pakete von Startnext

Crowdfunding ist als Finanzierungsmethode für Projekte im Kultursektor derzeit heiß diskutiert. In unserer Mini-Serie im recordJet Blog haben wir euch das Erfolgsbeispiel von Amanda Palmer vorgestellt und dargelegt, wie ein optimales Crowdfunding-Projekt aufgebaut sein sollte.

Zusammen mit unserem Partner Startnext bietet recordJet jetzt exklusiv für recordJet Passagiere drei Pakete an, die euch den Einstieg ins Crowdfunden und die erfolgreiche Finanzierung eurer Musikprojekte ermöglichen sollen – egal ob es sich dabei um ein Album-Recording handelt oder die Umsetzung einer ausgedehnten Tour. Mit professioneller Unterstützung von Startnext könnt ihr so euer Crowdfunding-Projekt auf die Beine stellen und euch unabhängig von Labels oder teurer Bankkredite finanieren.

„Beim Crowdfunding unterstützen wir Musiker meist in der ersten Phase in der Umsetzung ihres Albums. Oft wird hier auch geprüft, ob es genügend Fans und Kaufinteressierte gibt und sich damit die Albumproduktion lohnt. Wenn das Geld da ist, werden dann Entscheidungen über Vermarktung und Vertrieb getroffen. Hier möchten wir durch die Kooperation mit recordJet den jungen Musikern einen Partner an die Hand geben, der mit Herzblut, viel Kompetenz und Erfahrung die Musikwerke erfolgreich verbreitet und damit den weiteren Erfolg sicher stellen kann“, erklärt Tino Kressner, Geschäftsführer von Startnext.

“This is the future of music” sagt Amanda Palmer zu Crowdfunding. Wir stimmen vorbehaltlos zu. Und warum Startnext? Die Nutzung von Startnext ist für die Starter und Supporter eines Projekts kostenlos. Auch die Fidor-Bank, die die eingezahlten Beträge der Supporter verwaltet, erhebt keine Gebühren. Kleiner Bonus: recordJet unterstützt Musik-Projekte auf Startnext. Für alle Passagiere, die ein Projekt auf Startnext beginnen, spendet recordJet den ersten Euro.

Für mehr Infos klickt euch in unseren Servicebereich, wo ihr alles Wichtige zu den Crowdfunding-Paketen von Startnext findet, und schaut in unser Blog (Tag: Crowdfunding).

palmer 620x268 Finanzierung eures Musikprojekts? Crowdfunding mit Startnext!   Teil 2: Alles oder nichts!

Im ersten Teil dieses Artikels haben wir euch den erfolgreichen Crowdfunding-Case von Amanda Palmer vorgestellt und erklärt, was ihr tun müsst, um auf Startnext euer Musikprojekt auf ähnliche Weise zur Finanzierung auszuschreiben. Im zweiten Teil schauen wir uns die heiße Phase an: Die Finanzierung – und was passiert, falls es nicht klappt.

Ist euer Projekt schließlich in der Finanzierungsphase angekommen, wird es ernst. Nun kann die Community euer Projekt finanziell unterstützen. Wichtig hierbei ist das Alles-Oder-Nichts-Prinzip: Wird das Projekt innerhalb der Finanzierungsphase zu mindestens 100% finanziert, bekommt ihr das Geld zur Durchführung eures Projekts von der Fidor-Bank ausgezahlt. Die Supporter bekommen als Gegenleistung von euch das jeweils gewünschte Dankeschön. Erreicht das Projekt keine 100%ige Förderung, so geht das Geld vom Konto der Fidor-Bank wieder zu den Förderern zurück.

Weil kein finanzielles Risiko besteht, sinkt die Hemmschwelle ein Projekt zu fördern: Entweder das Projekt finanziert sich und die Supporter bekommen die vereinbarte Gegenleistung, oder es finanziert sich nicht und die Supporter bekommen ihr Geld zurück. Wichtiger Erfahrungswert von Startnext: Unsere Erfahrungen zeigen, dass insbesondere die ersten 40% am schwierigsten sind. Auch wenn die Crowd aufgrund des Alles-oder-Nichts Prinzips keine finanziellen Risiken eingeht, unterstützen sie zumeist nur Projekte bei denen der Erfolg abzuschätzen ist“ (Quelle: Startnext).

Tipp: Bietet spezielle „early supporter-Dankeschöns“ an, um die kritischen 40% möglichst schnell hinter euch zu bringen. Das kann z.B. die Preorder eures Albums sein, etc. Über Projektupdates und das Projekt-Blog könnt ihr die Community über den Fortgang auf dem Laufenden halten.

keinermagfaustmann 620x294 Finanzierung eures Musikprojekts? Crowdfunding mit Startnext!   Teil 2: Alles oder nichts!

Abschluss der Finanzierung.

Euer Projekt hat sich zu 100% oder mehr finanziert? Glückwunsch! Innerhalb von 5 Werktagen bekommt ihr den zusammengetragenen Finanzierungsbetrag von der Fidor-Bank ausbezahlt und könnt beginnen, euer Projekt umzusetzen. Startnext stellt euch eine Liste eurer Supporter zur Verfügung, so dass ihr diese für eine Infomail kontaktieren könnt und ihnen später auch ihr individuelles Dankeschön zukommen lassen könnt. Es empfiehlt sich auch, den Supportern in regelmäßigen Abständen Infos über den Fortschritt des Projektes zukommen zu lassen. Sollte das Projekt nicht zu 100% finanziert worden sein, geht das eingesetzte Geld an die Supporter zurück.

Und warum Startnext? Die Nutzung von Startnext ist für die Starter und Supporter eines Projekts kostenlos. Auch die Fidor-Bank erhebt keine Gebühren. Kleiner Bonus: recordJet unterstützt Musik-Projekte auf Startnext. Für alle Passagiere, die ein Projekt auf Startnext beginnen, spendet recordJet den ersten Euro.

Um die vielen Fragen zu klären, die sich während oder noch vor der Vorbereitung auf einen Finanzierungs-Pitch stellen können, hat Startnext eine umfangreiche FAQ-Datenbank  und einen Leitfaden für Projektstarter zusammengestellt – die Lektüre lohnt sich.

Lesetipps:

Bei Hypebot gibt’s eine Crowdfunding Bible als kostenloses eBook– ausführlicher geht’s nicht

Nochmal Hypebot: Lernen aus gescheiterten Crowdfunding-Kampagnen – 6 mistakes we made in our crowdfunding campaign

Was haltet ihr von Crowdfunding als Finanzierungsmöglichkeit für Musikprojekte? Ist das (wie Amanda Palmer sagt) „the future of music“? Verratet es uns in den Kommentaren!

startnext header 620x227 Finanzierung eures Musikprojekts? Crowdfunding mit Startnext!  Teil 1: Lernen von Amanda Palmer

Das Dilemma: Seit Monaten liegen jede Menge fertige Songs in der Schublade, ihr probt und probt und alles sitzt. Bereit fürs Studio? Die Band schon…aber das Loch in der Kasse ist der kleine, dicke Bruder des Mariannengrabens!

Vermutlich erging es Amanda Palmer, ehemalige Sängerin der Dresden Dolls, nicht viel anders. Inzwischen stehen Palmer 1,2 Millionen US-Dollar an Budget zur Verfügung um ihr Album mit dem Grand Theft Orchestra, ein Buch und eine Tour zu realisieren.

Das Erbe einer reichen Tante in Übersee? Ein Fund in der Matratze vom Flohmarkt? Banküberfall?

Fast richtig! Amanda Palmer hatte auf der US-Plattform Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne initiiert mit dem Ziel: 100.000 US-Dollar. Nur hatte sich die Gute etwas verschätzt: Ihr Ziel wurde bereits nach mehreren Stunden durchbrochen, insgesamt unterstützten fast 25.000 Spender und Fans die Kampagne mit einem Gesamtbetrag von 1.192.793 US-Dollar. Schaut euch Amanda Palmers hervorragendes Pitch-Video zur Kickstarter-Kampagne an:

Hintergrund für die ungewöhnliche Maßnahme: Im April 2010 hatte sich Palmer nach langem Streit von ihrem Label Roadrunner Records getrennt, um ihre Kunst unabhängig ausüben zu können. Was die Musikerin vormacht ist für viele Bands Realität: Plattendeals sind immer schwerer zu bekommen, die Konditionen werden unangenehmer – und vielerseits wird Unabhängigkeit für Musiker von immer größerem Wert.

recordJet kooperiert mit Startnext, einer deutschen Crowdfunding-Plattform. Startnext ist in unseren Augen eine besondere Plattform, da sie wie wir Wert darauf legen, das Maximum für die Künstler herauszuholen. Zudem ist das Starten sowie das Unterstützen eines Projekts kostenlos.

Crowdfunding bedeutet nichts anderes als „die Masse finanziert ein Produkt“. Und wieso sollten sie das tun? Weil sie dadurch etwas Besonderes als Gegenleistung bekommen. Wir werden euch mit diesem Artikel beschreiben, wie ihr bei Startnext euer Musikprojekt zur Finanzierung durch Crowdfunding ausschreiben könnt. Natürlich sind Margen wie die von Amanda Palmers Kickstarter-Kampagne das Ergebnis intensiver Promo-Arbeit und auch auf die vorherige Bekanntheit der Künstlerin zurückzuführen („man kann nicht Crowdfunding ohne Crowd“) und sollten nicht als Vergleichswert dienen. Trotzdem schlummert im Crowdfunding gerade für Musiker ein großes Potenzial, denn eine große Zahl der auf Crowdfundingplattformen finanzierten Projekte sind Musikprojekte.

Und wie funktioniert das Ganze? So:

- Zur Vorbereitung erarbeitet ihr einen detaillierten Projektplan. Wieviel wird das Ganze (realistisch!) kosten, und wieviel können wir realistisch finanziert bekommen? In welchen Kanälen können wir auf die Finanzierungs-Kampagne aufmerksam machen, und wie? Welche Gegenleistungen können wir den Unterstützern geben? Je mehr Gedanken ihr euch im Vorfeld macht, desto erfolgreicher kann die Kampagne sein.

- Erarbeitet eine Projektdarstellung, um mögliche Förderer für euer Projekt zu interessieren. Dazu gehört nicht nur eine detaillierte Projektbeschreibung inklusive Projektplan, Grafiken und Profilbild, sondern auch die Darstellung sinnvoller Dankeschön-Pakete (z.B. Gratis-Songs per Email, spezielle Remixes, Preorder des Albums, handsignierte CDs, Wohnzimmerkonzerte, etc.) und ein ansprechendes Pitchvideo. Schaut euch das Startnext Pitch-Video des Barden Ranarion (Sören Vogelsang, mit seiner Band “Das Niveau” auch recordJet Passagier) als Inspiration für eine charmante und ansprechende Projektpräsentation an (Finanzierung zu 128%):

Bisher war alles Vorbereitung. Nun geht euer Projekt an die Öffentlichkeit. Anfangs könnt ihr eure Projektdarstellung noch bearbeiten, um Feedback von Fans und Interessenten einzuarbeiten. Sobald das Projekt in die Finanzierungsphase geht, ist dies nicht mehr möglich, also nutzt die Startphase gut. Um in die Finanzierungsphase zu gelangen, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, wie z.B. eine Mindestanzahl an Fans entsprechend des benötigten Budgets, Verknüpfung eures Profils mit einem Konto bei der Fidor-Bank, etc.

To be continued: Im zweiten Teil geht’s um die heiße Finanzierungsphase…und was passiert eigentlich mit dem Geld, wenn sich das Projekt nicht finanzieren lässt?

cofunding co:funding Videos der Panels nun online

Alle Beiträge der ersten Crowdfunding Konferenz co:funding können nun online angeschaut werden. Es diskutierten erstmalig Experten aus der Kultur- und Kreativbranche über die Potenziale und die Anwendungsmöglichkeiten von Crowdfunding zur Finanzierung von Kultur und kreativen Projekten. Hier geht’s zu den Videos…

Ein Highlight war die Finanzierung für kreative Projekte: Künstler und Kreative berichten von ihren Crowdfunding-Erfahrungen.

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Wir sagen herzlichen Glückwunsch an unseren Co-Piloten startnext:

Unser Ziel war es immer, für Supporter und Starter die größtmögliche Transparenz und Nebenkostenfreiheit zu schaffen. Eine wichtige Stufe in unserem großen Projektplan haben wir nun genommen: Wir sind jetzt offiziell als gemeinnützig anerkannt. Das ist ein klares Statement der Behörden für unser Modell!

Das bedeutet konkret:

Da wir dieses Ziel nun erreicht haben, gibt es bei allen Projekten ab einen Datum X keine Provisionspauschale mehr. Vielmehr stellen wir nun das System um, auf eine freiwillige Spendenzahlung durch die Supporter und Starter. Wir hoffen natürlich trotzdem auf hilfreiche Zahlungseingänge. In Zukunft bedeutet dies aber, dass ihr Spendenbelege bekommt, die ihr ggf. geltend machen könnt. Wir werden von diversen Steuern verschont, die wir somit auch niemanden wieder in Rechnung stellen müssen.

100% Eures Geldes gehen an den Projekt-Starter! Einhundert Prozent!

Solltet ihr ein Projekt auf startnext finanzieren und über recordJet veröffentlichen, bekommt ihr zudem die Einstellgebühren komplett erstattet. Ihr habt ein z.B. neues Album planen und wisst noch nicht, wie ihr es finanzieren sollt? Hier geht es zu startnext…

Quelle: startnext

cofunding recordJet auf der co:funding! (re:publica XI)

Am Freitag findet die erste Crowdfunding Konferenz co:funding im Quatsch Comedy Club (Friedrichstraße 107, Berlin) im Rahmen der re:publica statt. Wir werden auch vor Ort sein und freuen auf viele interessante Gespräche! Um was geht es?

Auf der ersten Crowdfunding Konferenz co:funding am 15. April diskutieren erstmalig Experten aus der Kultur- und Kreativbranche über die Potenziale und die Anwendungsmöglichkeiten von Crowdfunding zur Finanzierung von Kultur und kreativen Projekten. Die co:funding ist eine Sub-Konferenz der re:publica, der Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Unterstützt wird die Konferenz co:funding von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung und als Partner von der Crowdfunding-Plattform startnext.de.

Weitere Informationen auf der co:funding-Webseite.

for the experts in the digital music and entertainment economy Future Music Camp 2011 Business Entertainment Technology 13026231566291 620x100 Kostenlose Resttickets für das Future Music Camp 2011

Am 27. und 28. Mai 2011 findet wieder das Future Music Camp in Mannheim statt. Diesmal unter anderem mit Vorträgen von:

und natürlich unserem recordJet-Co-Pilot:

  • Tino Kreßner, (COO der deutschen Crowdfunding-Plattform für Kreative www.startnext.de)

Aktuell sind noch kostenlose Tickets für das FMC 2011 verfügbar. Also schnell anmelden, denn wir sind auch vor Ort!