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file000999958631 300x225 Expertentipp: Social Media für Musiker in 30 Minuten pro Tag Der Fahrplan für Bands und Musiker: Pimpt eure sozialen Netzwerke in 30 Minuten täglich.

Nicht alle von uns sind Digital Natives – also im Zeitalter von Internet und Mobiltelefonen aufgewachsen. Für diejenigen, die digitale Medien erst im Erwachsenenalter kennenlernen durften, ist der Hype um Social Media oft nur wenig nachvollziehbar – dabei liegen in diesen Medien ungeheure Potenziale, gerade für Musiker und Bands. Um Licht in das Social Media-Dickicht zu bringen, hat Brian Thompson einen Artikel auf hypebot veröffentlicht, in dem er eine 30-Minuten-Routine für Social Media vorstellt, die alle 3 Tage wiederholt wird. Hier für euch unsere Zusammenfassung dieser echt guten Tipps:

Social Media in 30 Minuten täglich

Tag 1:

- 10 Minuten, um die Twitter-Suche zu nutzen und Bands zu suchen, die vom Stil und vom Genre her euch ähneln. Deren Fans könnt ihr dann followen – so werden sie auf euch aufmerksam.

- 10 Minuten, um Facebook- und Twitter-Beiträge für die nächsten 3 Tage zu planen und vorszuchreiben. Mit Tools wie Hootsuite können diese Beiträge dann automatisch gepostet werden, ohne dass ihr dafür extra auf die Plattformen müsst. Beachtet, dass ihr bei Facebook nicht mehr als 2 Beiträge pro Tag verfassen solltet, und diese einige Stunden auseinander liegen sollte. Alles andere wirkt schnell “spammig”. Bei Twitter könnt ihr ruhig öfter posten, wenn euch danach ist.

- 5 Minuten, um bei Twitter auf jeden Beitrag über euch zu reagieren, und jeden neuen Follower persönlich zu begrüßen.

- 5 Minuten, um bei Twitter eine Unterhaltung mit jemanden zu starten, den ihr bisher nicht kennt.

 

Tag 2:

- 10 Minuten, um bei Twitter nach Profis in der Musikindustrie zu suchen und zu followen, die euch behilflich sein können. Dies können Blogger sein, Musikjournalisten, Labels, Manager, etc.).

- 10 Minuten, um auf alle Tweets und Kommentare zu antworten, die reingekommen sind, und jeden neuen Follower persönlich zu begrüßen.

- 5 Minuten, um eine neue Unterhaltung bei Twitter zu starten

(und 5 Minuten gespart)

 

Tag 3:

- 30 Minuten: Heute erschafft ihr Content für euer Blog. Das kann ein kurzer Artikel sein, eine Slideshow mit Bildern von einer Tour, Backstage oder aus dem Studio, oder ihr berichtet über einen Aspekt aus eurem Privatleben oder ein Erlebnis, das ihr hattet. Hauptsache, es unterhält eure Fans – auch wenn es bisher nur wenige sind.

 

Tag 4: Alles beginnt wieder von vorn bei Tag 1

 

Zusätzlicher Booster für euren Erfolg: Die “was kleines, was großes”-Regel

Was kleines: Macht es euch zur Gewohnheit, jede Woche etwas kleines zu teilen. Ein Foto, einen Tweet, ein Video, eure Träume… . Unterhaltungswert und Kontinuität zählen.

Was großes: Macht es euch ebenso zur Gewohnheit, jeden Monat etwas großes zu bringen, wie beispielsweise einen EP-Release, druckt T-Shirts für den Merchandise, ruft einen Contest in eurem Blog oder auf eurer Facebook-Seite auf, oder kündigt die nächste Tour an.

Es lohnt sich, etwas Zeit in Social Media zu investieren, auch wenn ihr denkt, dass eure Fans ganz woanders sitzen. Ihr werdet sehen, dass es sich auszahlt, denn Facebook & Co sind  wichtige Instrumente für die handgemachte Promo.

Macht Werbung für euch und postet und die Links zu euren Facebook-Pages in die Kommentare – wir sind gespannt!

 

Zugegeben, der Titel musste sein, so schlecht er auch ist. Egal, denn es gibt was Neues. Oder was Altes in neuen Klamotten. Und aufgewärmt schmeckt nur ein Gulasch, oder so:

Liebe Kinder, Myspace ist wieder da! – und nennt sich jetzt New Myspace (wir wissen noch nicht, ob wir das fancy oder doof finden). Und es hat sich klammheimlich von hinten angeschlichen, ohne offizielle Ankündigung und Tätära – nur ein kleines, nettes Previewvideo gabs letztes Jahr (vor dem Weltuntergang). Ein stiller Softlaunch also? Schlau! Damit nicht weltweit Millionen gieriger Digital Natives gleichzeitig die Server in die Knie zwingen…

Wir haben natürlich die komplette recordJet Crew ohne Umschweife gezwungen, sich bei New Myspace anzumelden. Für euch, unsere Lieblingspassagiere, gibt es hier die erste Review des Portals, das sich nach dem Relaunch als “LinkedIn für Künstler” verstehen will. Whatever…nun denn:

Auf Los gehts los – New Myspace

Auf der Startseite begrüßt uns kein geringerer als Herr Timberlake standesgemäß in Schlips und Kragen. Achja klar, Promo für die neue Single. Und er ist ja auch Investor des Projekts.

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Ist man dann einmal “drin” in New Myspace, darf man dem Netzwerk zunächst mitteilen, mit welcher Rolle man sich am ehesten identifiziert – Künstler, Journalist, Fan oder gar Comedian?

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Hat man sich für eine Rolle entschieden, gelangt man auf das eigene Profil, das man mit Userbild, Hintergrund und einer kurzen Bio (max. 150 Zeichen. Myspace, what the…?) füttern kann. Auch Musik gibts gleich im Angebot, für uns natürlich wieder von Herrn Timberlake, Frau Knowles und einem Räuberrapper namens Timbaland. Sicher ein aufstrebendes Talent, oder so.

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“Das LinkedIn für Musiker…”

Diese gewagte Aussage wollten wir uns einmal näher anschauen, und sind auch direkt im Profil auf den Menüpunkt “Musik” gestoßen (linkerhand). Klickt man darauf (oha oha), findet der geneigte Künstler eine Uploadmöglichkeit für seine eigene Musik. Auch Alben lassen sich so darstellen. Juhuu.

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Außerdem kann man sich bei New Myspace als Fan mit Streams von Künstlern verbinden, eigene Mixes erstellen, Bibliotheken anlegen (aha?) und Radiochannels speichern. Jede Menge Möglichkeiten für Musiker, ihren Stoff unters Volk zu bringen – Verkaufsmöglichkeiten sind jedoch momentan keine in Sicht.

Wie schon bei den bekannten Sozialen Netzwerken können sich einzelne Profile miteinander verbinden. Anders als bei Google Plus jedoch nicht ohne eigene Zustimmung.

Look & Feel

Um bei den Anglizismen zu bleiben: Clean and simple. We like <3. Was wir nicht so toll finden ist die unübersichtliche Windows 8esque Horizontalscrollung (seriously, New Myspace?), aber vielleicht ist das ja gerade hip und in Berlin trägt das bald jeder. Kann man nix machen. Zu Wünschen übrig lässt auch die Übersichtlichkeit, aber das ist ja bei Facebook nicht anders und sicher nur eine Frage der Gewohnheit.

Seid ihr schon bei New Myspace? Connected euch mit uns: recordJet auf Myspace

 

6a00d83451b36c69e2017c331d2aba970b 350wi Facebook Tipp: Get Notifications und Show in News FeedBei Facebook ist mal wieder alles anders: In den letzten Wochen wurde bekannt, dass Facebook Modifikationen am Edge Rank Algorithmus vorgenommen hat, und dadurch die potenzielle Sichtbarkeit von Pages heruntergesetzt wird. Grund: Die Einführung von Promoted Posts aufgrund der steigenden Anzahl von aktiven Nutzern auf der Plattform. Seitenbetreiber können nun einzelne Postings promoten und deren Sichtbarkeit im News-Feed stark erhöhen, indem sie dafür zahlen. Schön.

Kehrseite der Medaille: Alle, die nicht die finanziellen Mittel haben, um ihre Seitenbeiträge finanziell zu pushen, schauen dumm aus der Wäsche, da die Sichtbarkeit ihrer Seitenbeiträge massiv abgenommen hat. Dazu gehören leider in vielen Fällen auch Bands und Musiker mit ihren Fan-Pages auf Facebook. Dementsprechend wurde auch in den letzten Tagen tausendfach eine eindeutige Message geshared, die demonstriert, wie sich viele Musiker angesichts der Änderungen fühlen (Bild links).

Es scheint jedoch Land in Sicht: Facebook-Pages haben zwei neue Einstellungsmöglichkeiten bekommen, die ihr euren Fans unbedingt nahe legen solltet, damit sie weiterhin die Beiträge eurer Seite zu sehen bekommen:

 Facebook Tipp: Get Notifications und Show in News Feed

Auf eurer Facebook-Page sollten zwei Optionen angehakt werden, die bei einem Klick auf “Liked” oder “Gefällt dir” angezeigt werden:

  • Get Notifications (Deutsch: Benachrichtigungen erhalten)
  • Show in News Feed (Deutsch: In den Neuigkeiten anzeigen)

Dies soll dafür sorgen, dass die Beiträge eurer Seite weiterhin eure Fans erreichen. Garantiert werden kann bei Facebook jedoch wie immer nichts.

PS: Natürlich funktioniert das ganze auch bei der recordJet Facebook-Seite. Also bitte unbedingt anhaken, damit ihr unsere Updates weiterhin regelmäßig bekommt.

 

Bildschirmfoto 2012 04 23 um 12.54.07 620x297 Expertentipp: 5 Schritte zur Promo für Musiker auf Instagram

Ihr wisst es ja schon aus unseren vergangenen Artikeln:

  1. Promo ist für Musiker mit Hilfe von Social Media heute leichter als je zuvor, und:
  2. Fans bekommen gerne mehr von Musikern als nur Musik.

Neben Facebook und Twitter kristallisiert sich nun auch die Smartphone-Fotosharing-App Instagram als hervorragendes Social Media Promo Tool heraus. Das schöne daran: Mit Instagram lassen sich die beiden oben genannten Punkte vorbildlich und ohne viel Aufwand vereinbaren. Voraussetzung für die Nutzung von Instagram ist ein Smartphone mit iOS oder Android-Betriebssystem und Kamera.

Instagram wird bereits von einigen bekannten und unbekannten, von nationalen und internationalen Künstlern genutzt. Drei Beispiele dafür: Rihanna, Sido und der Dresdner Produzent und DJ Eskei. Alle drei nutzen Instagram um ihren Fans kleine Häppchen an Einblicken aus ihrem Privatleben zu geben – jedoch nicht wie mit Twitter in Textform, sondern rein visuell.

Wers noch nicht ausprobiert hat – so funktioniert Instagram:

Über die Instagram Smartphone-App lassen sich frische Bilder aufnehmen oder bereits aufgenommene Bilder aus dem Archiv mit einem Filter bearbeiten.

Foto Expertentipp: 5 Schritte zur Promo für Musiker auf Instagram

Die so erstellten Bilder im Instagram-Style lassen sich zusätzlich optional mit einer Bildunterschrift sowie mit Geo-Tag versehen. Zusätzlich kann man das Bild direkt auf Facebook und Twitter sharen:

Foto 1 Expertentipp: 5 Schritte zur Promo für Musiker auf Instagram

Außerdem erscheint jedes neue Bild in der Instagram-Galerie auf der eigenen Profilseite. Fans können eurem Instagram-Profil followen und einzelne Bilder liken und kommentieren:

Bildschirmfoto 2012 04 23 um 13.02.10 620x282 Expertentipp: 5 Schritte zur Promo für Musiker auf Instagram

Zusätzlich bietet die Instagram-Webseite verschiedene Sharing-Möglichkeiten zu Facebook, Pinterest, Twitter, Tumblr und Google+:

Bildschirmfoto 2012 04 23 um 13.03.55 Expertentipp: 5 Schritte zur Promo für Musiker auf Instagram

Fünf Schritte zu guter Promo auf Instagram:

1. Setzt einen offiziellen Account auf. Der Name sollte eurem Band- oder Künstlernamen entsprechen, oder von Fans als zu euch gehörig erkannt werden können (z.B. ein Insider aus einem eurer Songs, etc.)

2. Füttert euren Account regelmäßig mit Updates. Dies kann täglich passieren, mindestens aber einmal pro Woche ein Schnappschuss – aus dem Proberaum, beim Songschreiben, gerne auch im Supermarkt oder auf Omas 80. Geburtstag. Fans lieben es, scheinbar an eurem Privatleben teilhaben zu können, und gerade Bilder der beiden letztgenannten Kategorien haben hohes Viralitätspotenzial.

3. Macht euren Instagram-Account bekannt. Dafür eignen sich natürlich bestens die übrigen Verdächtigen wie Facebook und Twitter, aber auch die eigene Homepage sollte unbedingt einen Link zu Instagram beinhalten.

4. Seid kreativ! Kein must, aber durchaus nice-to-have: Erfindet Wochen- oder Monatsthemen: Jeden Tag ein Foto vom Mittagessen, eine Woche lang nur grüne Bilder, etc. Wenn die Unterhaltung stimmt, kommen die Follower von alleine und eure Reichweite erhöht sich.

5. Relaxt bleiben. Instagram wird nicht über Nacht eure Verkäufe in die Höhe schnellen lassen, kann aber durchaus für Sympathiepunkte bei den Fans sorgen. Ihr beweist damit Fan-Nähe, Kreativität und Humor. Habt Spaß dabei, denn Instagram ist nicht die Torte sondern nur das Sahnehäubchen icon smile Expertentipp: 5 Schritte zur Promo für Musiker auf Instagram

Instagram zahlt einmal mehr in die „Blick hinter die Kulissen“-Kasse eines Musikers ein, und ist dabei einfach zu handhaben. Ein schickes kleines Selbst-Promo-Tool, wie wir finden.

Seid ihr schon bei Instagram? Lasst mal sehen und verlinkt euer Musikerprofil unten in den Kommentaren.

 

Bildschirmfoto 2012 04 18 um 17.17.20 620x247 Neues Feature für Facebook Seiten: Der Anhören Button

Der „Gefällt mir“-Button von Facebook hat einen für Musiker sehr interessanten kleinen Bruder bekommen: Auf allen Facebook-Seiten, die als Musiker/Band definiert sind, findet man seit heute rechts oben den neuen Anhören-Button („Listen-Button“ für die englische Spracheinstellung).

Musiker mit einer Facebook-Seite können bei dieser Funktion aus verschiedenen Player-Diensten, denjenigen auswählen, mit dem sie den Fans ihre Musik präsentieren möchten. Zur Auswahl stehen von unseren Co-Piloten derzeit Spotify und Rdio, auch Deezer scheint kompatibel zu sein. Darüber hinaus unterstützt die App auch die Player MOG und Slacker Radio – weitere werden vermutlich in naher Zukunft dazukommen.

Die Auswahl des Players solltet ihr gut durchdenken, denn jeder einzelne verhält sich in der App anders. Während Spotify die Desktop-App öffnet und die fünf beliebtesten Songs des jeweiligen Künstlers abspielt, gibt’s bei Rdio eine willkürliche Mischung aus dem Artist Radio des Künstlers. Zudem gibt Rdio nur 30-Sekunden-Samples wieder, falls der entsprechende Hörer keinen Premium-Account besitzt.

Bildschirmfoto 2012 04 18 um 17.25.06 Neues Feature für Facebook Seiten: Der Anhören Button

Bildschirmfoto 2012 04 18 um 17.23.02 620x387 Neues Feature für Facebook Seiten: Der Anhören Button

Wie immer wenns um Streaming-Dienste geht, gilt: Jede Wiedergabe in einem der oben genannten Dienste bringt euch bares Geld!

Das ist ein langer und oft steiniger Weg. Einige Künstler werden über Nacht berühmt, andere erst nach Jahren harter Arbeit und oft reicht der Erfolg nicht bis über den Freundeskreis hinaus. Als Erstes stecken dahinter musikalisches Talent, strategische Arbeit, finanzielle Mittel, aber auch eine gehörige Portion Glück und der richtige Moment. Bevor man sich über finanzielle Erfolg Gedanken macht, sollte allerdings der kreative Aspekt im Vordergrund stehen. Hier zählen für mich die musikalische Leistung, der Zeitgeist des Künstlers und die Individualität. Die zehnte Kopie eines Superstars möchte heute niemand hören. Sobald dann der Tonträger professionell fertiggestellt wurde, kann man anfangen, sich über die Vermarktung Gedanken zu machen. Die Bereiche Produktion, Label und Vertrieb lasse ich hier weg. Grundsätzlich empfehle ich mit einem Team zusammenzuarbeiten, welches den Künstler schon während der kreativen Schaffensphase begleitet. Im Alleingang chartet niemand über Nacht auf Platz Eins.

Um den Tonträger zu vermarkten, empfehle ich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie klassische Werbung wie Plakate, Flyer und Anzeigen etc. Diese Maßnahmen sind unverzichtbar, um Medien und Fans deutschland- oder weltweit auf den aktuellen Tonträger aufmerksam zu machen. Gerade heutzutage trägt der Support der Medien maßgeblich für den Erfolg eines Künstlers bei. Noch nie wurde so viel berichtet und gelesen – ob online oder offline. Berichten Magazine, Blog oder Radios über ein neues Album, erfahren es nicht nur bestehende Fans, sondern Musikinteressierte und diese berichten im Idealfall wieder ihren Freunden davon. So entsteht ein viraler Effekt, der unbezahlbar ist.

Wer sich keine professionelle Pressearbeit leisten kann, dem empfehle ich es auf eigene Faust zu probieren.

  • Schreibt bekannten Blogs oder Magazinen und schickt ihnen Informationen über eure Musik oder den Link zu einem eurer Videos. Natürlich etwas professioneller aufbereitet. Heute entscheiden oft Journalisten und Redakteure darüber, was morgen ein ganzes Land hört.
  • Auch Flyer und Aufkleber kann heutzutage jeder für einen schmalen Taler drucken und z.b. auf passenden Events verteilen. Es ist eben ein steiniger Weg, der viel Arbeit mit sich bringt.
  • Ein solides Fundament in Social Media ist die Basis für eure Promo und im digitalen Zeitalter das Aushängeschild für eure Band. Eure Facebook-Page solltet ihr regelmäßig updaten und dabei einen möglichst bunten Medien-Mix verwenden, also neben Text auch regelmäßig Fotos und Videos posten. Mit Twitter könnt ihr Links zu euren Videos, eurer Homepage und zu Aktionen verbreiten. Mit passenden Hashtags sorgt ihr dafür, dass eure Inhalte unter den entsprechenden Stichwörtern gefunden werden können. Eine sinnvolle Ergänzung zu Twitter ist das Tool Twitmusic, das speziell auf die Verbreitung von Musik angelegt ist und auch für unbekanntere Bands sehr nützlich sein kann. Myspace spielt als Social Network kaum noch eine Rolle.

Die Art und der Umfang der Promotion hängt natürlich immer vom Budget, Bekanntheitsgrad und bisherigem Erfolg des Künstlers ab. Am Ende zählen – wie schon Anfangs erwähnt – viele Faktoren, um im Musikgeschäft erfolgreich zu sein. Es gibt heutzutage mehr Möglichkeiten denn je, um der Bekanntheit auf die Sprünge zu helfen. Den unabdingbaren Willen und das Talent muss der Künstler allerdings selbstmitbringen, denn noch nie war auch die Konkurrenz zu groß wie im Moment.

 Die Autorin

web MG 0832 200x300 Expertentipp: Wie werde ich als Künstler mit meiner Musik berühmt bzw. erfolgreich?

Mareen Wordoff ist Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur MACHEETE. Dort arbeitet sie mit ihrem Team für Musiklabels und Künstler im Bereich Press- und Öffentlichkeitsarbeit. Die studierte PR-Beraterin und Bachelor of Arts in Business betreut unter anderem Künstler wie Ardian Bujupi, Johnny K. Palmer, die Snowgoons, Hammer & Zirkel, Lonyen und Produzent 7inch.

In unserem Service-Bereich gibts tolle Angebote von MACHEETE – schaut doch mal rein.

twitmusic 590 Expertentipp: Promo weltweit mit Twitmusic

Promo und Öffentlichkeitsarbeit sind oft (neben der Qualität der Musik) die Krux für den Erfolg jedes Musikers: Macht man es gut, kann dies großen Einfluss auf die Größe der Fanbase haben. Problem: Promo kostet Zeit, auch wenn es im Zeitalter von Social Networks natürlich viel einfacher geworden ist. Und: Professionelle Promo-Agenturen sind aus finanziellen Gründen nicht für jeden Künstler, jede Band oder jedes Projekt geeignet.

Twitter ist inzwischen zu einem der wichtigsten Promo-Tools für Musiker geworden – nicht nur für kleine Künstler, sondern auch für Größen im Musikgeschäft. Lady Gaga hat aktuell über 22 Millionen Follower, Justin Bieber knapp 20 Millionen. Bisher war Musikpromo auf Twitter jedoch nur auf wenige Arten möglich – zum Beispiel durch Nutzen des iTunes Players direkt in Twitter. Mit dem relativ neuen, kostenlosen Tool Twitmusic könnt ihr eure Musik jedoch nicht nur in euren Twitterstream posten, sondern weltweit auf recht einfache Weise promoten, verbreiten und sogar verkaufen. Wir erklären euch, wie:

Twitmusic ist ein Musik-Integrations-Tool (oha!), das nahtlos an Twitter anknüpft – quasi wie TwitPic für Musik. Jeder Twitmusic-Account ist mit einem eigenen Twitter-Account verbunden. Auf Twitmusic kann jeder Künstler gekürzte oder komplette Versionen seiner Songs einstellen, der dann auf der Plattform gestreamt werden kann. Jedes Hochladen eines Songs auf Twitmusic sendet nach Wunsch automatisch einen Tweet an deinen eigenen Twitter-Account sowie an deinen Facebook-Account, damit auch deine bestehenden Fans informiert werden.

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Das Soziale daran: Hörer können deine Songs auf Twitmusic kommentieren.

tm4 620x541 Expertentipp: Promo weltweit mit Twitmusic

Wenn ein Hörer einen deiner Songs kommentiert, erhälst Du in Echtzeit einen Tweet mit @mention in deinen Twitter Account. Darüber kannst Du mit @reply direkt mit den Hörern kommunizieren – gelebtes Customer Relationship Management quasi.

Twitmusic akzeptiert die File-Formate MP3, MP2, AAC, AMR, WMA, OGG, WAV, AIFF & FLAC bis zu einer maximalen Größe von 150MB. Optional kann zu jedem Track die URL zu einem Download-Store eingegeben werden, um interessierten Fans direkt eine Kaufmöglichkeit anzubieten.

Sehr schön finden wir die Tools zum Entdecken neuer Musik: Auf der Startseite werden in der rechten Seitenleiste immer die Tracks angezeigt, die die User sich aktuell anhören.

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In der Songansicht werden an gleicher Stelle rechts ähnliche Titel wie der aktuell angezeigte gelistet:

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Darüber hinaus kann jeder Song retweetet, „geloved“ oder mit dem Hashtag #nowplaying in den eigenen Twitter-Stream gepostet werden. Gute Songs werden sich also im Idealfall durch die Hörer fast von alleine weiterverbreiten.

Auch nett: Zu jedem Track lassen sich Statistiken einsehen, wie die Gesamtzahl an Plays, die Plays pro Land, und das Verhältnis der Plays zwischen deinen Followern und Nicht-Followern:

tm5 Expertentipp: Promo weltweit mit Twitmusic

 

Neben Musik lassen sich auf Twitmusic auch Shows und Events promoten, sowie Fotos und Videos.

Habt ihr Twitmusic schon ausprobiert? Wie sind eure Erfahrungen?

 

 

Hier ein Artikel von Brendan Moore (@webmusicguy) der zeigt, welche Social Media Tools für Musiker interessant sein könnten.

ArtistRoadMaptoSocialMedia1 620x496 Infografik: Social Media Roadmap für Musiker (englisch)

I was recently asked to cre­ate a list of all the dig­i­tal ser­vices and tools an artist can use for social media, as it’s often over­whelm­ing to com­pre­hend all the tools online when you’re try­ing to focus on mak­ing good music. So here it is.

“Social Media” is a very broad term, and I have included tools that should be essen­tial to your dig­i­tal strat­egy, but may lie out­side of the “social media” definition.

It’s nearly impos­si­ble to be com­pre­hen­sive in a list like this, but hope­fully my own take on the fol­low­ing tools for artists is help­ful for you.  The other catch is that this list will surely become out­dated quickly, as the ever-changing nature of the social world exists. Feel free to voice your addi­tions in the com­ments below, and I’m sorry if I left out your favorite service!

Here’s an impor­tant tip: Don’t go just sign up for each of these sites. The key to social media is to only use the net­works that you can use effec­tively.  If you don’t have enough time to main­tain and make effec­tive use of 5 sep­a­rate ser­vices, then don’t.  Focus on the ones you can man­age, and be effec­tive there.

Quelle: Receptive Music