Deine Musik weltweit online verkaufen.

News

Myspace 2010 logo e1309359199151 620x157 MySpace zum Schnäppchenpreis von 30 Millionen Dollar

Laut aktuellen Meldungen will die News Corp MySpace unbedingt loswerden. Es wird im Moment nur noch über einen Kaufpreis von etwa 30 Millionen Dollar verhandelt, was etwa 5 % des ursprünglichen Preises von 580 Millionen Dollar entspricht.

Eigentlich hatten wir eine Partnerschaft mit MySpace angestrebt. In den letzten Monaten hat sich jedoch ein Kontakt nach dem anderen verabschiedet und das scheint kein Ende zu nehmen. Im Januar wurde die Hälfte der Belegschaft gekündigt (etwa 500 Angestellte), weitere 150 sollen nun folgen.

Betrachtet man die Nutzer- und Zugriffszahlen wird klar, dass MySpace stirbt.

myspace com uv+sess 1y 620x200 MySpace zum Schnäppchenpreis von 30 Millionen Dollar

Im letzten Jahr sank die Nutzerzahl von etwa 68 Million auf etwa 31 Million, also ein Minus von über 50 %. Bei den Zugriffszahlen sieht es noch erschrenkender aus. Diese sanken von etwa 696 Millionen auf gerade einmal 83 Million, einem Minus von über 88 %.

Gründe gibt es viele, warum MySpace diesen Absturz erlebt. Ein Grund ist sicher, dass sich MySpace kaum weiterentwickelt hat. Natürlich lassen sich noch immer Gründe finden, warum man als Musiker bei MySpace bleiben sollte. Jedoch sind die Chancen gering, dass sich MySpace wieder erholen wird.

Nun bleibt natürlich die Frage offen, welches Social Network an die Stelle von MySpace treten wird. Aktuell scheint Facebook der Nachfolger zu werden. Vielleicht hat auch iTunes Ping eine Chance. Was meint ihr?

header 300x77 Veranstaltungstipp: Social Music Networks im Vergleich am 30.11. (Scheune Akademie)

Am Dienstag, den 30.11.2010 wird uns Rajko Aust (Madrhymaz / Al Magnifico) Musikportale aus Sicht der Selbstvermarktung vorstellen und dabei den Fokus auf Soundcloud und Myspace legen. Ergänzend wird Sebastian Schwerk (Scheune Akadmie) die Möglichkeiten von Facebook (inkl. Bandpage, Youtube und Pay with a Tweet) erläutern.

Eine Veranstaltung für Musiker und Interessierte, die sich mit Themen wie Musikpromotion, Suchmaschinen, Playereinbindung, Reichweiten, Algorithmen, Empfehlungen, Musikkanälen, Verkauf und Künstlerkontaktmöglichkeiten auseinandersetzen.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Hutvorlesungen.

Für die Teilnahme am Workshop entstehen 2,50 Euro Kosten zur Abdeckung laufender Fixkosten der Akademie (Materialien, Tee, Werbung etc.). Für das Honorar der Dozenten geht hinterher ein Hut rum! Danke an alle Dozenten, die sich hierzu bereit erklären.

Um Anmeldung unter akad...@scheune.org wird gebeten.

Dienstag, 30.11.2010, 18:00 – etwa 19:30 Uhr
Scheune, Alaunstrasse 36-40, 01099 Dresden

Zugang bitte über die Treppe hinterm Haus, die Veranstaltung findet im Dachgeschoss statt.

Weitere Informationen hier…

overview title20100901 Bei Apple machts Ping   das neue Social Network für Musik

Heute hat Apple zusammen mit der neuen iTunes-Version das Social Network Ping vorgestellt. Über Ping können Anwender von iTunes mit Freunden und Bekannten ihre Meinung austauschen. Außerdem können Künstler eigene Seiten auf Ping unterhalten, um mit ihren Fans zu kommunizieren oder auf Konzerte und Gigs hinzuweisen. So sieht es aktuell aus:

follow20100901 630x567 Bei Apple machts Ping   das neue Social Network für Musik

Luft nach oben: Aktuell ist Ping kein besseres last.fm, kein anderes Genius, keine MySpace-Alternative und kein spezielles Twitter für Musiker und Musikliebhaber. Die Möglichkeiten sind leider noch äußerst beschränkt, aber es besteht ein großes Potenzial: Eine direkte Anbindung an den iTunes-Store mit aktuell 160 Millionen Accounts. Sofern Apple noch nachbessert und vor allem die Möglichkeiten für Nutzer erweitert, kann Ping tatsächlich äußerst interessant werden für jeden Musiker.

mehr zu Ping und iTunes…