Deine Musik weltweit online verkaufen.

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google play 03 Neu bei Google Play: Google Music All AccessUnser Co-Pilot Google Play hat aufgestockt: Neben dem altbekannten Download-Service bietet die Plattform nun auch einen Subscription-basierten Streaming-Dienst an, der auf schönen Namen “Google Music All Access” hört.

All Access ist derzeit nur in den USA verfügbar, soll aber in Kürze in weiteren Ländern ausgerollt werden. Für $9.99 bekommen die Hörer uneingeschränkten Zugang zu Millionen Songs im Web und auf Android-Geräten. Zugleich ist All Access nahtlos an den Download-Store angeschlossen und bietet den Hörern die Möglichkeit, bis zu 20.000 Songs von der eigenen Festplatte in der Cloud zu speichern.

Wenn ihr Google Play als Storepaket ausgewählt habt, ist eure Musik ganz automatisch auch beim Streaming-Dienst All Access verfügbar – ihr müsst nichts weiter tun.

google play 03 300x300 Google Play fliegt mit recordJet in sieben neue RegionenKleine Weltreise zwischendurch gefällig? Ab sofort fliegt recordJet mit Google Play in sieben neue Länder:

Österreich, Belgien, Irland, Luxemburg, Portugal, Australien und Neuseeland.

Google Play ist ab sofort für alle eure Fans in diesen Regionen verfügbar. Eure Releases werden automatisch in die sieben neuen Google Play Stores übertragen, ihr müsst nichts tun.

Außerdem hat Google angekündigt, dass gerade der Roll-Out für ein neues Interface ihres Android-basierten Stores stattfindet. Mehr dazu im offiziellen Android Blog.

 

10. September 2012 um 16:35 Uhr

Google hat vor kurzem (von vielen unbemerkt) ein Update seines Such-Algorithmus eingeführt, das auch die Musikindustrie betrifft: Seit Mitte August beeinflusst die Anzahl der Copyright Removal Notices für eine bestimmte Webseite das Ranking mit. Seiten mit vielen Copyright Removal Notices werden also niedriger gerankt als Seiten mit wenigen. Das Ganze soll dazu dienen, Usern das Auffinden legaler Quellen für Musik, Filme und TV-Serien zu erleichtern.

Hintergrund: Google berichtet, dass inzwischen pro Tag mehr Copyright Removal Notices abgegeben werden, als im ganzen Jahr 2009. Da können dann pro Monat schon mal über 4 Millionen Notices zusammenkommen (uff!). Sobald eine Removal Notice vom tatsächlichen Rechteinhaber eingegangen ist, wird Google die betroffene URL aus den Suchergebnissen entfernen.

Conductor.com hat dazu eine schöne Testreihe durchgeführt, nach der 90% der 5 am höchsten gerankten Suchergebnisse auf Pirateriecontent verweisen (siehe Grafik). Das sollte in Zukunft mit dem neuen Update vermutlich gegessen sein.

piracy charts2 Google: Update gegen Piraterie

 

google music logo Google music nun mit MP3 Shop

Ab sofort stehen allen US-Nutzern von Google music neue Funktionen zur Verfügung. Hier die Details:

  • Kostenloser Cloud-Speicherplatz für bis zu 20.000 Titel. Ein Abgleich der Titel wie bei iTunes Match findet jedoch nicht statt.
  • Ein MP3-Shop mit aktuell 8 Millionen Titeln, der in Kürze auf 13 Millionen erweitert werden soll. Auch recordJet wird Google music in Kürze beliefern.
  • Alle Titel als DRM-freie MP3 mit 320 kBit/s verfügbar und können beispielsweise von T-Mobile-Kunden via Telefonrechnung bezahlt werden.
  • Der Store ist per Web-Player, Android App und Desktop-Applikation erreichbar.
  • Neue Musik wird zum einen redaktionell empfohlen und zum anderen anhand des persönlichen Musikgeschmacks vorgeschlagen.
  • Via Google+ an Freunde verbreitete Musik kann von diesen einmalig in voller Länge abgespielt werden.
  • Mit dem Artist Hub können Musiker ihre Musik gegen eine einmalige Gebühr von $25 direkt verkaufen. Der Split ist 70/30, jedoch ist das Angebot bisher nur in den USA verfügbar. Eine Belieferung über recordJet wird in Kürze für 0,99 € weltweit verfügbar sein.

Alle Details hat Google in einer Tour zusammengestellt und im November 16th Event vorgestellt:

http://youtu.be/DLPFI5YsIks?t=29m33s

 Expertentipp: Deine Band  oder Firmenseite jetzt bei Google+ erstellen

Bei Google+ lassen sich nun offizielle Seiten für Unternehmen, aber auch für Bands erstellen. Bisher wurden Bandseiten aufgrund des nicht vorhandene Realnamens innerhalb kürzester Zeit gelöscht. RecordJet ist ebenfalls bereits bei Google+ vertreten.

Nach der Erstellung eines persönlichen Accounts, kann unter https://plus.google.com/pages/create eine offizielle Seite erstellt werden. In der Kategorie  “Kunst, Sport oder Unterhaltung” findet sich unter anderem die Unterkategorie “Band”. Innerhalb weniger Schritte ist dann die Bandseite bereits fertig.

Google+ Seite erstellen 1320853973913 620x370 Expertentipp: Deine Band  oder Firmenseite jetzt bei Google+ erstellen

Wie bei Facebook lassen sich fünf Bilder auf einer Fotowand neben dem Profilbild platzieren (hier unser Beispiel). Hierzu müssen keine Bilder getagged werden, sondern lediglich im Menü unter “Profil bearbeiten” über dem Profil selbst hochgeladen werden.

Um eure Google+ Seite zu promoten findet ihr den direkten Link etwas versteckt unter “Jetzt starten”.

Die Fans bzw. Follower können – wie im persönlichen Profil – Kreisen hinzugefügt werden. So lässt sich ganz gezielt steuern, wer welchen Post sehen darf. Bei jeder Nachricht kann ausgewählt werden, für welchen Kreis diese bestimmt ist oder ob sie komplett öffentlich einsehbar ist. Neben den vordefinierten Kreisen nur folgen, Kunden, VIPs und Teammitglieder können beliebig viele weitere erstellt werden.

Wir sind selbst gespannt, wie sich Google+ in Zukunft entwickeln wird. Insbesondere ob Google Music, dass in Kürze starten soll, in Google+ integriert wird. Uns findet ihr fast überall: Facebook, Twitter, Google+ und sogar auf MySpace.

 

overview title Gut oder böse? Was sich mit der Apple iCloud & iTunes Match verändern wird

Amazon und Google hatten vorgelegt, jedoch überholt Apple die beiden Konkurrenten erneut. Auf dem Entwicklerkongress WWDC hat Steve Jobs den neuen Online-Speicher- und Synchronisierungsdienst iCloud vorgestellt. Grundsätzlich ist eine Synchronisation von verschiedenen Geräten über eine Datenwolke nichts Neues, jedoch hat Apple bei der Musiksynchronisation mehr vor:

Die in iTunes gekauften Musiktitel werden auf allen Apple-Endgeräte zugleich zur Verfügung gestellt. Für 25 Dollar im Jahr können mit iTunes Match zusätzlich auch alle selbst gerippten und bei anderen Stores gekauften Titel abgeglichen werden. Hierbei werden nur die Titel an iTunes übertragen, die nicht in der iTunes-Datenbank gefunden werden konnten. Alle weiteren Titel werden aus dem iTunes-Katalog als kopierschutzfreie AAC-Datei (256 kbit/s Bitrate) bereitgestellt. Dies soll den Nutzer natürlich auch wieder etwas mehr an Apple binden.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie bei offensichtlich raubkopierter Musik reagiert wird (Abmahnung?) oder wird diese Musik nachträglich quasi “legalisiert”? Tatsächlich soll den Musikern für ihre Musik, die mit der iTunes-Datenbank abgeglichen werden konnte, pro (Re-)Download und pro Stream Geld ausgeschüttet werden. Diese Modell erinnert ein wenig an die viel diskutierte Kulturflatrate, nur dass Apple das Repertoire verwaltet und mitverdient.

Es wird sich zeigen, ob sich das Modell durchsetzt. Es ist tatsächlich der erste Cloud-Speicher der mit Lizenzen arbeitet und so der Musikindustrie eine neue Monetarisierungsmethode bietet. Sowohl mit alten Musiktiteln als auch mit Raubkopien könnten Einnahmen erzeugt werden. Es bietet zudem eine hybride Lösung für alle die sich nicht entscheiden können, ob sie lieber Musik besitzen möchten oder ihnen ein Streaming ausreicht. Auch wenn Apple der Anbieter ist, der Musiker und Labels am besten entlohnt, bleiben die fragwürdige Punkte bezüglich Datenschutz und Kundenbindung natürlich bestehen.

Noch ist die iCloud mit iTunes Match nicht verfügbar. Dies wird sich aller Voraussicht nach im Herbst ändern, wenn das neue iOs 5 und wahrscheinlich auch das neue iPhone-Modell auf den Markt kommen werden.

Was schätzt ihr diese Entwicklung ein? Sagt uns eure Meinung!