Liebe Passagiere, heute lassen wir die Korken knallen: Unser Passagier Baba Saad ist mit seinem Album “SdoppelaD” auf Platz 63 der deutschen Charts eingestiegen. Kinder, sind wir stolz auf unseren Schützling!
Baba Saad…
Baba Saad, mit bürgerlichem Namen Saad El-Haddad, ist ein deutscher Rapper libanesischer Herkunft. Von 2005 bis 2011 war Saad bei Bushidos Label “ersguterjunge” unter Vertrag. Er unterstützte Bushido auf dessen Album “Staatsfeind Nr. 1″, und ging 2005 mit ihm auf Tour. 2006 veröffentlichte er sein erstes Album “Das Leben ist Saad”, gefolgt von “Saadcore” in 2008. 2011 trennten sich Saad und Bushido, woraufhin der Rapper sein eigenes Label “Halunkenbande” gründete. Das erste Soloalbum unter dem neuen Label, “Halunke”, stiegt im Herbst 2011 auf Platz 16 der deutschen Album-Charts ein. “SdoppelaD” soll Saads vorerst letztes Album werden. Die recordJet Crew vertreibt das Album weltweit digital in allen Stores.
„Erfolg im Musikbusiness ist mit harter Arbeit verbunden“. Jeder, der das sagt – hat Recht! Noch immer sind sich viele Musiker und Bands nicht darüber im Klaren, dass musikalischer Erfolg nicht einfach passiert, sondern viel Einsatz und Herzblut erfordert. Oder anders ausgedrückt: Jede Band und jeder Musiker hat den eigenen Erfolg selbst in der Hand – auch und gerade ohne Plattenlabel.
Unser aktuelles Lieblings-Paradebeispiel: Der britische Musiker Alex Day.
Alex Day war ein unbekannter Künstler, dessen Song „Forever Yours“ an Weihnachten 2012 Nummer 4 der UK-Charts war und weltweit 100.000 mal verkauft wurde. Alex’ Song konnte sogar Coldplay auf Platz 5 verbannen – Chapeau! All dies hat Alex ohne Plattenlabel, ohne Agent, ohne Manager und ohne Produzent erreicht. Das Ganze war jedoch kein Zufall – der Musiker hat sich richtig ins Zeug gelegt dafür.
“I decided I was going to try for the UK’s Christmas Number One. Anyone who’s seen the film, Love Actually will know that the Christmas Number One is a pretty big deal in the UK. A lot of artists were releasing songs that week but the Christmas top spot is a very prestigious title (…). Thanks to my unrealistic goal of “reach number one”, I reached number four, and I completely believe that if my goal had been “get into the Top 100,” I probably would have made it somewhere in the Top 100 but nowhere near as high as I did.”
Ein klares Ziel (egal wie hoch es angesetzt ist) hilft euch, einen Fokuspunkt zu finden. Wenn euer Ziel so klar ist, dass ihr es in einem Satz ausdrücken könnt, könnt ihr es als Filter benutzen – für alle Möglichkeiten, die euch vor die Füße fallen.
2. YouTube, YouTube, YouTube!
”I’d definitely recommend making YouTube videos if you want to move forward, no matter what your goals are. But the most important thing is to do it because you enjoy it, not just because I’ve suggested it. The Internet, as we all know, is big on transparency. If you don’t like talking to the camera, make regular songs (or stand-up, or short films, whatever your gig is). But remember, people want to get to know the real you–a lot of the videos I make aren’t actually about music.”
Ein regelmäßig bespielter Youtube-Channel hilft euch dabei, euren Fans das Gefühl zu geben, dass ihr nahe bei ihnen seid. Fans sind viel eher bereit, euch (finanziell und persönlich) zu supporten, wenn sie erkennen, dass ihr auf dem Boden gebliebene, nette Typen seid die sich gerne und regelmäßig was neues einfallen lassen – ob das ein Musikvideo ist, ein Interview, ein kleines Behind-The-Scenes oder ein Song-Cover. Gleichzeitig kann euch der “Ähnliche Videos”-Algorithmus zu weiteren Fans eurer Musik und Abonnenten eures Channels verhelfen – wenn euer Content gut und originell ist. Außerdem habt ihr über YouTube den direkten kommunikativen Draht zu euren Fans – ohne auf die Gunst der klassischen Presse (Zeitungen oder TV) angewiesen zu sein. Alex Days Channel ist aktuell fast 700.000 Subscriber stark.
3. Findet “Fehler in der Matrix”
”What I’ve learned about labels in the last year is this: they have no imagination. They’ll do the same things everyone else does, right down to the sound of the music they release and how that music is promoted. Because the music they’re putting out is just processed the same way as everything else, nobody’s thinking about how they can exploit the rules. They’re already on top, so they don’t need to climb any higher. I was working from the ground up and needed every edge I could get.”
Alex Day hatte kein Label hinter sich, das Erfahrung im Musikbiz hatte – und musste sich daher alles selbst beibringen. Vorteil: Er hatte keine “betriebsblinden” Manager um sich. Ein Blick in den Regelkatalog der UK Charts enthüllte Alex ein interessantes “Loch im System” aka einen “Fehler in der Matrix”, den er clever für sich nutzen konnte: Verkäufe von Remixes und Versionen eines Tracks werden in UK wie ein Verkauf des Originaltracks behandelt. Kauft ein Fan den Original-Track und einen Remix, wird dies so behandelt, als wäre der Originaltrack zweimal verkauft worden – all das beeinflusst die Chartszählung. Alex’ geniale Idee: Am Releasetag seines Tracks gab es nicht nur die Originalversion, sondern gleich noch 11 verschiedene Remixe in den Stores zum Download. Natürlich konnten die Fans in alle Versionen vorher auf YouTube reinhören. Das “Ende vom Lied”: Alex Days Verkaufszahlen haben sich verdoppelt!
“If you’re in the UK, this trick still works and there still hasn’t been a major label to try it. If you live somewhere else, take a minute to read the chart rules in your country: there will be some loophole you can find, and when you do, you’ll marvel at how you found it first.”
Zusammengefasst lautet Alex Days Erfolgsrezept: Setzt euch Ziele, nutzt YouTube lieber mehr als weniger, und lernt das System kennen um es zu hacken. Die Crew zieht den Hut – und präsentiert euch zum Abschluss das Video “Good Morning Sunshine” von Alex Day.
Übrigens: Bei recordJet könnt ihr eure Releases für die Charts von UK und Irland anmelden. Hier gehts zum Service.
Liebe Passagiere, wir haben was Neues für euch: Dass eure Releases bei recordJet kostenlos und automatisch zur Berücksichtigung für die deutschen Charts bei Media Control angemeldet werden, wisst ihr ja vielleicht schon.
Neues aus dem Bereich der Selbst-Promo, diesmal für Dance-Künstler: Der Store Juno Download bietet euch als dort vertretenen Künstlern eine interessante Möglichkeit, die Sales eurer Tracks zu steigern. Zauberwort: DJ Charts.
In Kurz: Ihr bastelt eine DJ Charts Playlist, fügt einige eurer eigenen Tracks ein (auch neue Releases eignen sich bestens), benennt eure Charts-Liste und tadaa: Tausende von Menschen können sehen, hören und kaufen. Obs funktioniert? Juno sagt dazu:
„The charts are among the most popular pages on Juno Download, and sales of tracks included increase instantly – it’s a guaranteed way of increasing your monthly royalties.“
Ob sich die optimistische Prognose von Juno tatsächlich in jedem Fall bewahrheitet, wissen wir nicht. Die Erstellung der DJ Charts ist jedoch kostenlos und somit durchaus einen Versuch wert.
Und hier die ausführliche Anleitung:
1. Auf junodownload.com sucht ihr die Tracks, die ihr in eure Charts integrieren wollt. Ein Klick auf das Herzchen links neben dem Titel fügt den Track eurer Liste hinzu. Damit die Liste als Charts veröffentlicht werden kann, muss sie mindestens 5 Tracks enthalten.
2. Sind alle eure Wunschtracks enthalten, müsst ihr der Liste einen Namen geben, eine Beschreibung hinzufügen und ein Bild hochladen. So könnte das Endprodukt aussehen:
3. Der Link zur fertigen Charts-Playlist kann auf verschiedene Arten und Weisen geshared und eingebunden werden.
Auf Facebook sieht das Ganze so aus:
4. Mit dem Code, den euch Juno bereitstellt, könnt ihr einen Player mit der Chartsplayliste auf eurer Webseite oder in eurem Blog einbauen:
Verlinkt eure Charts doch mal unten in den Kommentaren. Viel Spaß und Erfolg beim bas(s)teln,
Heute mal ohne langes Vorgeplänkel: Die recordJet-Passagiere Room77 sind in die Charts eingestiegen! Mit dem Song „Finale dahoam“, welcher als Titellied für das Champions-League-Finale zwischen dem 1. FC Bayern München und dem FC Chealsea aufgenommen wurde, ist die Band auf Platz 93 der deutschen Singlecharts eingestiegen.
Room77, das war doch…? Richtig, die Band um den Ex-Bayern-Spieler Andreas Görlitz. Und so kann es kommen: Die Bayern haben verloren, aber Andreas und seine Band haben mit ihrem Titel einen beachtlichen Erfolg hingelegt und finden sich in bester Gesellschaft wieder – im Sandwich zwischen Adele und Udo Lindenberg.
Die recordJet Crew gratuliert ihren Passagieren Room77 von ganzem Herzen und lässt schonmal einen Korken knallen.
Fazit: Diese schöne Erfolgsgeschichte verdeutlicht zweierlei
1. Auch ohne Plattenvertrag kann man durch Selbstvermarktung Erfolge erzielen
2. Dadurch, dass recordJet 100% der Verkaufserlöse an die Musiker ausschüttet, profitieren diese bei guter Selbstvermarktung sogar doppelt
Die Jungs und Mädels von der Media Control sind auf Zack. Vor kurzem wurden die Streaming-Charts eingeführt (recordJet berichtete), und nun folgt der zweite Streich.
NEU: Ab Juni 2012 werden Bundleverkäufe auch dann bei der Zählung der Deutschen Albumcharts berücksichtigt, wenn kein physikalisches Gegenstück dazu existiert. Alben, die nur digital vertrieben wurden, waren bisher davon ausgenommen. Wir finden: Gut und sinnvoll, und wurde ja auch mal Zeit. Auch für die Singlecharts wurde Ähnliches eingerichtet: Ab Verkaufsstart fließen auch Singles, die nur digital erhältlich sind, in die Wertung ein.
Laut dem Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie Dr. Florian Drücke, zitiert auf MediaBiz , seien die Downloadumsätze in 2011 erneut zweistellig gestiegen. Zudem sei der Trend zu beobachten, dass zunehmend mehr Singles und Alben nur noch als digitale Downloads veröffentlicht würden.
WICHTIG: Um eure digitalen Tracks oder Alben mit Chartspotenzial bei Media Control anzumelden müsst ihr also nichts mehr tun, dies wird ab dem 01.06.2012 immer automatisch abgewickelt.
Das Marktforschungsinstitut Media Control, das sich u.a. um die Datenerhebung für die deutschen Charts kümmert, hat angekündigt, als europaweit erster Anbieter eine Top 20 der Streaming-Charts anbieten zu wollen.
Ganz neu ist das nicht: In den USA werden bereits seit März die sogenannten On-Demand-Songs-Charts ermittelt.
Media-Control wird Tracks berücksichtigen, die jeweils über 30 Sekunden lang sind. Kostenfreie Angebote fließen ebenso wie kostenlose Angebote ein. Die wichtigsten Streaming-Anbieter in Europa sind derzeit Spotify, Simfy, Rdio und Deezer.
Laut Media Control unterscheidet sich die erste Ausgabe der Streaming Charts signifikant von den Single Charts: Knapp die Hälfte der Titel aus dem Single Top 20 tauche nicht in den Streaming-Charts auf.
Eine Übersicht aller Stores und Streaming-Dienste, die recordJet beliefert, findet ihr hier.
Über recordJet veröffentlichte Releases werden automatisch zur Berücksichtigung für die deutschen Charts an Media Control übertragen.
Seit einiger Zeit kooperiert recordJet mit PHONONET. Infolgedessen integrieren wir einige Services der PHONONET in das Angebot von recordJet. Ein besonders wichtiger Service ist die Anmeldung bei den deutschen Charts. Sofern dein Release Charts-Potenzial hat, kannst du ihn durch uns kostenlos bei der Media Control anmelden lassen. Schreibe uns hierzu kurz eine E-Mail an supp...@recordjet.com mit deiner GTIN sowie Titel und Interpret. Dieser Service ist kostenlos für recordJet Passagiere.