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overview title Gut oder böse? Was sich mit der Apple iCloud & iTunes Match verändern wird

Amazon und Google hatten vorgelegt, jedoch überholt Apple die beiden Konkurrenten erneut. Auf dem Entwicklerkongress WWDC hat Steve Jobs den neuen Online-Speicher- und Synchronisierungsdienst iCloud vorgestellt. Grundsätzlich ist eine Synchronisation von verschiedenen Geräten über eine Datenwolke nichts Neues, jedoch hat Apple bei der Musiksynchronisation mehr vor:

Die in iTunes gekauften Musiktitel werden auf allen Apple-Endgeräte zugleich zur Verfügung gestellt. Für 25 Dollar im Jahr können mit iTunes Match zusätzlich auch alle selbst gerippten und bei anderen Stores gekauften Titel abgeglichen werden. Hierbei werden nur die Titel an iTunes übertragen, die nicht in der iTunes-Datenbank gefunden werden konnten. Alle weiteren Titel werden aus dem iTunes-Katalog als kopierschutzfreie AAC-Datei (256 kbit/s Bitrate) bereitgestellt. Dies soll den Nutzer natürlich auch wieder etwas mehr an Apple binden.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie bei offensichtlich raubkopierter Musik reagiert wird (Abmahnung?) oder wird diese Musik nachträglich quasi “legalisiert”? Tatsächlich soll den Musikern für ihre Musik, die mit der iTunes-Datenbank abgeglichen werden konnte, pro (Re-)Download und pro Stream Geld ausgeschüttet werden. Diese Modell erinnert ein wenig an die viel diskutierte Kulturflatrate, nur dass Apple das Repertoire verwaltet und mitverdient.

Es wird sich zeigen, ob sich das Modell durchsetzt. Es ist tatsächlich der erste Cloud-Speicher der mit Lizenzen arbeitet und so der Musikindustrie eine neue Monetarisierungsmethode bietet. Sowohl mit alten Musiktiteln als auch mit Raubkopien könnten Einnahmen erzeugt werden. Es bietet zudem eine hybride Lösung für alle die sich nicht entscheiden können, ob sie lieber Musik besitzen möchten oder ihnen ein Streaming ausreicht. Auch wenn Apple der Anbieter ist, der Musiker und Labels am besten entlohnt, bleiben die fragwürdige Punkte bezüglich Datenschutz und Kundenbindung natürlich bestehen.

Noch ist die iCloud mit iTunes Match nicht verfügbar. Dies wird sich aller Voraussicht nach im Herbst ändern, wenn das neue iOs 5 und wahrscheinlich auch das neue iPhone-Modell auf den Markt kommen werden.

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iTunes 1 Apple und Amazon können Marktanteile ausbauenamazonmp3 logo 160x49 v236726291 1 e1291147702954 Apple und Amazon können Marktanteile ausbauen

Apple und Amazon ist es laut einer Marktanalyse der NPG Group im vergangenen Quartal gelungen, Marktanteile beim Online-Musik-Vertrieb hinzu zu gewinnen. Mit einem Marktanteil von 66,2 Prozent bleibt iTunes weiterhin unangefochten Marktführer. Amazon hält mit seinem MP3 Store derzeit einen Marktanteil von 13,3 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Zuwachs um immerhin 20 Prozent entspricht. Wie das Wall Street Journals aufzeigt, hat sich Amazon seine Wachstumsraten allerdings zum Teil teuer erkauft. Preisaktionen spielen bei Amazons Strategie eine entscheidende Rolle, nachdem Exklusiv-Angebote wie die Beatles-Collection hauptsächlich im iTunes Store zu finden sind.

Quellen: MacTechNews / Wall Street Journal

iTunes 1 Studie über Online Musik Downloadsamazonmp3 logo 160x49 v236726291 1 e1291147702954 Studie über Online Musik Downloads

Im Rahmen einer Marktforschungsstudie an der Universität Alcalá de Henares (Spanien) unterucht Isabel Weißbach das Konsumverhalten bezüglich Musik-Downloads in Online-Shops. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den drei Größten in Europa, iTunes, Amazon und eMusic. Die Studie wird in Spanien und Deutschland realisiert. Erkenntnisse über den spanischen und deutschen Markt werden auch im recordJet-Blog veröffentlich.

Bis Montag könnt ihr genau hier noch mitmachen. Vielen Dank!

logo rj nmd presse 630x106 recordJet bietet nun auch physischen Vertrieb in über 500 Shops

Ab sofort könnt ihr eure CDs und LPs in den Regalen und Katalogen von mehr als 500 Shops platzieren. Media-Markt, Saturn und Karstadt sowie viele kleinere Läden werden in Kooperation mit NMD New Music Distribution beliefert. Hinzu kommen zahlreiche Onlineshops wie Amazon, EMP oder Weltbild.

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Alle weiteren Informationen im Detail findet ihr hier.

Sowohl recordJet als auch NMD unterstützen die deutsche Musikwirtschaft und sind auf der Popkomm vertreten. Diese findet vom 8. bis zum 10. September in Berlin statt. Zu finden ist recordJet in Halle A1 Stand 16, NMD in Halle A2 Stand 1.

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