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recordJet goes east: Unser Co-Pilot iTunes hat heute den iTunes Store in mehreren Ländern im Großraum Asien gelauncht. Wir freuen uns, dass wir damit allen Passagieren den Vertrieb nun auch in Hong Kong, Singapur, Taiwan, Brunei, Kambodscha, Laos, Macau, Malaysia, Philippinen, Thailand, Sri Lanka und Vietnam ermöglichen können. Ausgenommen von der aktuellen Launch-Welle ist jedoch der Großmarkt Indien.

Für recordJet Bestandskunden gilt: Eure Releases werden automatisch in die neu zugeschalteten nationalen Stores übertragen, ihr müsst nichts tun.

 

Wir sagen “Good Morning Vietman” und wünschen weiterhin einen steilen Flug,

eure recordJet Crew

 

palmer 620x268 Finanzierung eures Musikprojekts? Crowdfunding mit Startnext!   Teil 2: Alles oder nichts!

Im ersten Teil dieses Artikels haben wir euch den erfolgreichen Crowdfunding-Case von Amanda Palmer vorgestellt und erklärt, was ihr tun müsst, um auf Startnext euer Musikprojekt auf ähnliche Weise zur Finanzierung auszuschreiben. Im zweiten Teil schauen wir uns die heiße Phase an: Die Finanzierung – und was passiert, falls es nicht klappt.

Ist euer Projekt schließlich in der Finanzierungsphase angekommen, wird es ernst. Nun kann die Community euer Projekt finanziell unterstützen. Wichtig hierbei ist das Alles-Oder-Nichts-Prinzip: Wird das Projekt innerhalb der Finanzierungsphase zu mindestens 100% finanziert, bekommt ihr das Geld zur Durchführung eures Projekts von der Fidor-Bank ausgezahlt. Die Supporter bekommen als Gegenleistung von euch das jeweils gewünschte Dankeschön. Erreicht das Projekt keine 100%ige Förderung, so geht das Geld vom Konto der Fidor-Bank wieder zu den Förderern zurück.

Weil kein finanzielles Risiko besteht, sinkt die Hemmschwelle ein Projekt zu fördern: Entweder das Projekt finanziert sich und die Supporter bekommen die vereinbarte Gegenleistung, oder es finanziert sich nicht und die Supporter bekommen ihr Geld zurück. Wichtiger Erfahrungswert von Startnext: Unsere Erfahrungen zeigen, dass insbesondere die ersten 40% am schwierigsten sind. Auch wenn die Crowd aufgrund des Alles-oder-Nichts Prinzips keine finanziellen Risiken eingeht, unterstützen sie zumeist nur Projekte bei denen der Erfolg abzuschätzen ist“ (Quelle: Startnext).

Tipp: Bietet spezielle „early supporter-Dankeschöns“ an, um die kritischen 40% möglichst schnell hinter euch zu bringen. Das kann z.B. die Preorder eures Albums sein, etc. Über Projektupdates und das Projekt-Blog könnt ihr die Community über den Fortgang auf dem Laufenden halten.

keinermagfaustmann 620x294 Finanzierung eures Musikprojekts? Crowdfunding mit Startnext!   Teil 2: Alles oder nichts!

Abschluss der Finanzierung.

Euer Projekt hat sich zu 100% oder mehr finanziert? Glückwunsch! Innerhalb von 5 Werktagen bekommt ihr den zusammengetragenen Finanzierungsbetrag von der Fidor-Bank ausbezahlt und könnt beginnen, euer Projekt umzusetzen. Startnext stellt euch eine Liste eurer Supporter zur Verfügung, so dass ihr diese für eine Infomail kontaktieren könnt und ihnen später auch ihr individuelles Dankeschön zukommen lassen könnt. Es empfiehlt sich auch, den Supportern in regelmäßigen Abständen Infos über den Fortschritt des Projektes zukommen zu lassen. Sollte das Projekt nicht zu 100% finanziert worden sein, geht das eingesetzte Geld an die Supporter zurück.

Und warum Startnext? Die Nutzung von Startnext ist für die Starter und Supporter eines Projekts kostenlos. Auch die Fidor-Bank erhebt keine Gebühren. Kleiner Bonus: recordJet unterstützt Musik-Projekte auf Startnext. Für alle Passagiere, die ein Projekt auf Startnext beginnen, spendet recordJet den ersten Euro.

Um die vielen Fragen zu klären, die sich während oder noch vor der Vorbereitung auf einen Finanzierungs-Pitch stellen können, hat Startnext eine umfangreiche FAQ-Datenbank  und einen Leitfaden für Projektstarter zusammengestellt – die Lektüre lohnt sich.

Lesetipps:

Bei Hypebot gibt’s eine Crowdfunding Bible als kostenloses eBook– ausführlicher geht’s nicht

Nochmal Hypebot: Lernen aus gescheiterten Crowdfunding-Kampagnen – 6 mistakes we made in our crowdfunding campaign

Was haltet ihr von Crowdfunding als Finanzierungsmöglichkeit für Musikprojekte? Ist das (wie Amanda Palmer sagt) „the future of music“? Verratet es uns in den Kommentaren!

startnext header 620x227 Finanzierung eures Musikprojekts? Crowdfunding mit Startnext!  Teil 1: Lernen von Amanda Palmer

Das Dilemma: Seit Monaten liegen jede Menge fertige Songs in der Schublade, ihr probt und probt und alles sitzt. Bereit fürs Studio? Die Band schon…aber das Loch in der Kasse ist der kleine, dicke Bruder des Mariannengrabens!

Vermutlich erging es Amanda Palmer, ehemalige Sängerin der Dresden Dolls, nicht viel anders. Inzwischen stehen Palmer 1,2 Millionen US-Dollar an Budget zur Verfügung um ihr Album mit dem Grand Theft Orchestra, ein Buch und eine Tour zu realisieren.

Das Erbe einer reichen Tante in Übersee? Ein Fund in der Matratze vom Flohmarkt? Banküberfall?

Fast richtig! Amanda Palmer hatte auf der US-Plattform Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne initiiert mit dem Ziel: 100.000 US-Dollar. Nur hatte sich die Gute etwas verschätzt: Ihr Ziel wurde bereits nach mehreren Stunden durchbrochen, insgesamt unterstützten fast 25.000 Spender und Fans die Kampagne mit einem Gesamtbetrag von 1.192.793 US-Dollar. Schaut euch Amanda Palmers hervorragendes Pitch-Video zur Kickstarter-Kampagne an:

Hintergrund für die ungewöhnliche Maßnahme: Im April 2010 hatte sich Palmer nach langem Streit von ihrem Label Roadrunner Records getrennt, um ihre Kunst unabhängig ausüben zu können. Was die Musikerin vormacht ist für viele Bands Realität: Plattendeals sind immer schwerer zu bekommen, die Konditionen werden unangenehmer – und vielerseits wird Unabhängigkeit für Musiker von immer größerem Wert.

recordJet kooperiert mit Startnext, einer deutschen Crowdfunding-Plattform. Startnext ist in unseren Augen eine besondere Plattform, da sie wie wir Wert darauf legen, das Maximum für die Künstler herauszuholen. Zudem ist das Starten sowie das Unterstützen eines Projekts kostenlos.

Crowdfunding bedeutet nichts anderes als „die Masse finanziert ein Produkt“. Und wieso sollten sie das tun? Weil sie dadurch etwas Besonderes als Gegenleistung bekommen. Wir werden euch mit diesem Artikel beschreiben, wie ihr bei Startnext euer Musikprojekt zur Finanzierung durch Crowdfunding ausschreiben könnt. Natürlich sind Margen wie die von Amanda Palmers Kickstarter-Kampagne das Ergebnis intensiver Promo-Arbeit und auch auf die vorherige Bekanntheit der Künstlerin zurückzuführen („man kann nicht Crowdfunding ohne Crowd“) und sollten nicht als Vergleichswert dienen. Trotzdem schlummert im Crowdfunding gerade für Musiker ein großes Potenzial, denn eine große Zahl der auf Crowdfundingplattformen finanzierten Projekte sind Musikprojekte.

Und wie funktioniert das Ganze? So:

- Zur Vorbereitung erarbeitet ihr einen detaillierten Projektplan. Wieviel wird das Ganze (realistisch!) kosten, und wieviel können wir realistisch finanziert bekommen? In welchen Kanälen können wir auf die Finanzierungs-Kampagne aufmerksam machen, und wie? Welche Gegenleistungen können wir den Unterstützern geben? Je mehr Gedanken ihr euch im Vorfeld macht, desto erfolgreicher kann die Kampagne sein.

- Erarbeitet eine Projektdarstellung, um mögliche Förderer für euer Projekt zu interessieren. Dazu gehört nicht nur eine detaillierte Projektbeschreibung inklusive Projektplan, Grafiken und Profilbild, sondern auch die Darstellung sinnvoller Dankeschön-Pakete (z.B. Gratis-Songs per Email, spezielle Remixes, Preorder des Albums, handsignierte CDs, Wohnzimmerkonzerte, etc.) und ein ansprechendes Pitchvideo. Schaut euch das Startnext Pitch-Video des Barden Ranarion (Sören Vogelsang, mit seiner Band “Das Niveau” auch recordJet Passagier) als Inspiration für eine charmante und ansprechende Projektpräsentation an (Finanzierung zu 128%):

Bisher war alles Vorbereitung. Nun geht euer Projekt an die Öffentlichkeit. Anfangs könnt ihr eure Projektdarstellung noch bearbeiten, um Feedback von Fans und Interessenten einzuarbeiten. Sobald das Projekt in die Finanzierungsphase geht, ist dies nicht mehr möglich, also nutzt die Startphase gut. Um in die Finanzierungsphase zu gelangen, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, wie z.B. eine Mindestanzahl an Fans entsprechend des benötigten Budgets, Verknüpfung eures Profils mit einem Konto bei der Fidor-Bank, etc.

To be continued: Im zweiten Teil geht’s um die heiße Finanzierungsphase…und was passiert eigentlich mit dem Geld, wenn sich das Projekt nicht finanzieren lässt?

MBCT Neuer Service für recordJet Passagiere: Chartsanmeldung für UK und IrlandLiebe Passagiere, wir haben was Neues für euch: Dass eure Releases bei recordJet kostenlos und automatisch zur Berücksichtigung für die deutschen Charts bei Media Control angemeldet werden, wisst ihr ja vielleicht schon.

Aufgrund vieler Nachfragen haben wir unseren Charts-Service ausgebaut und bieten euch ab sofort im Westen viel Neues: Optional habt ihr nun die Möglichkeit, eure Releases für die Charts in UK und Irland anzumelden. Der Full-Service für UK und Irland kostet 19€, und alles was ihr tun müsst, ist, das im Servicebereich verlinkte Formular vollständig auszufüllen.

Übrigens – für unseren Passagier Room77 hat sich die Charts-Zählung voll gelohnt: Die Band um den Ex-Bayern-Spieler Andreas Görlitz ist mit ihrem Titel “Finale dahoam” auf Platz 93 in die deutschen Singlecharts eingestiegen, und konnte in der Folgewoche sogar auf Platz 90 klettern.