Sehr interessantes Video ĂĽber Urheberrecht.
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Diese Frage ist eher wirtschaftlicher als rechtlicher Natur und hängt vor allem von der Art Eures Vertrages ab. Handelt es sich beispielsweise um einen KĂĽnstlerexklusivvertrag und wird Euch damit das wirtschaftliche Risiko der Produktion komplett abgenommen – meist aber dann auch der Profit aus den Verkäufen sehr klein gehalten – ist ein Label durchaus sinnvoll, soweit Ihr es “ohne nicht zu schaffen glaubt”. Insbesondere, wenn Zusatzleistungen wie die Finanzierung von einem oder mehreren Videoclips (hier bspw. das Budget bereits vorab aushandeln wie auch ggf. das Recht zu Benennung des Regisseurs und unbedingt auf Anrechnungsregelungen achten!) oder Toursupport ausgehandelt werden können, lohnt es sich, darĂĽber zu sprechen … sprechen und ggf. streiten solltet Ihr aber im Vorfeld des Vertrages je nach Verhandlungsbasis immer. Denn das Wort “Vertrag” kommt von “vertragen”. Der Vertrag steht aber erst am Ende einer langen Verhandlung. Lasst Euch nicht einschĂĽchtern. Wer Euch nicht will…der kriegt Euch nicht! Denn wirtschaftlich unsinnig sind Verträge, welche eigentlich nur eine bessere Distribution bieten sollen. Habt Ihr eine solide Fanbase, können dann eher Crowdfunding-Plattformen wie startnext.de fĂĽr die Produktion und Dienstleister im Bereich “Eigenvertrieb” – hier erspare ich Euch als recordjet-Besucher die Namensnennung – interessant sein.
Der Autor
Rechtsanwalt Sven Hörnich war Zeit seines Studiums – sei es als Band- bzw. Tourmanager, Musikjournalist oder schlicht Konsument – im Herzen der Branche unterwegs, welcher er nunmehr auch (rechts-)beratend zur Seite steht. Wer mehr ĂĽber ihn wissen will, der kann sich unter www.sven-hoernich.de 
ein genaueres Bild verschaffen und sich ggf. Logindaten fĂĽr weitere Ressourcen zusenden lassen.
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Am Freitag findet im Rahmen des Zwickauer Musikforums im Alten Gasometer (Zwickau) ein Workshop zum Thema Digitaler Musikvertrieb statt. Folgende Fragen möchte wir dort beantworten:
- Welche Chancen bietet der digitale Musikvertrieb und wie funktioniert er?
- Worauf muss bei der digitalen Veröffentlichung von Musik geachtet werden?
- Was kostet der Vertrieb und wie hoch sind die Einnahmen?
Die Daten:
Alter Gasometer
Kleine Biergasse 3
08056 Zwickau
Freitag, 24.02.2011 von 17 bis 19 Uhr
Bands, die zum 18. Bandwettbewerb teilnehmen, können die drei oben beschriebenen Workshops kostenfrei besuchen. Für alle anderen gilt: Wer alle drei Workshops besuchen möchte zahlt insgesamt 20,00 €. Der Besuch einzelner Workshops kostet 10,00 € pro Workshop.
Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt’s hier…
Wir freuen uns auf euch!
Die vielleicht größte Chance fĂĽr Newcomer, an Konzerte zu kommen, ist der „Ersatzgig“. Es passiert häufiger als man denkt, dass eine Band erst am Tag eines Konzerts absagt. Krankheit, kaputte Bandbusse, Glatteis… Die GrĂĽnde sind vielfältiger als beim Fehler in der Schule.
Und wenn es sich nicht gerade um einen größeren Headliner einer Clubshow handelt, sondern um eine Fete oder um die Vorband, dann fällt deswegen logischerweise nicht gleich der ganze Event aus. Darum sind folgende Dinge unbedingt zu beachten:
1. Man findet Euch ĂĽberhaupt! „Actionfuzzcore“ und „Kickboxrock“ sind lustige Genrebeschreibungen und „Christian Rap“ bei myspace echt der BrĂĽller! Aber keine Sau sucht danach. Wenn mir eine Partyband fehlt, suche ich nach „Disko“, „Surf“, „Funk“, „Party“ oder „80s“ etc. – Also seid Euch nicht zu fein, auf Eurer Website, bei myspace, in Eurer Twitter-Bio und in Eurer E-Mail Signatur klassische Genres zu verwenden.
2. Man kann mir sofort und in voller Länge aktuelle Songs anhören. Snippets sind kein Zeichen von Professionalität sondern in der Regel ein Zeichen für eine Arschgeige als Manager.
3. Man findet ein aussagekräftiges Foto! Gasmasken also bitte nur dann verwenden, wenn ihr sie auch live tragt
4. Und das ist verdammt noch mal das wichtigste: Ich finde immer und ĂĽberall eine Handynummer (In jeder E-Mail, auf jedem Bandinfo, auf mysapce, auf der Website, im Facebookprofil)
Wenn ein Veranstalter einen Ersatz braucht, brennt die Luft! Er hat weder Zeit noch die nerven, abzuwarten, ob jemand seine E-Mail liest oder seinen Anrufbeantworter abhört. Er will jetzt wissen, ob die Band in sechs Stunden beim Soundcheck sein kann oder nicht.
Die Angst vor dem Verlust der Privatheit ist nachvollziehbar und gesundheitlich auch vollkommen richtig! Aber sie ist so was von unbegründet, solange ihr noch den Gigs nachrennt und nicht umgekehrt. Meine Handynummer steht seit Jahren öffentlich im Netz und Spam-Anrufe oder SMS erhalte ich wirklich nie! Und wenn, dann nur von Spaßvögeln, nachdem ich diesen Punkt in Vorträgen angebracht habe. Danke im Voraus! Sehr originell.
Der Autor
Sebastian war Label- und Verlagsmanager, bevor er in der Kommunikationsbranche landete. Er hat die Scheune Akademie aufgebaut und betreibt ein Blog fĂĽr Subwirtschaft und Kreativkultur.
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