Der Captain und MOKOST empfehlen: 10 Schritte zum perfekten ersten Musikvideo

Es ist mit Sicherheit der Traum (fast) jeden Musikers: Ein Video zum Release! Dabei passiert es leicht, dass unerfahrene Musiker den Aufwand, der hinter einem Musikvideo steht, falsch einschätzen – oder sich böse in der Kostenkalkulation vertun. Im Blog der Discmakers gibts schon einige gute Hinweise. Aber da geht noch mehr! Zusammen mit unseren Co-Piloten Robert und Jens von MOKOST geben wir euch Tipps für die Produktion eures ersten Musikvideos:

 

 

10 Schritte zum perfekten ersten Musikvideo

 

1. Die Story: Um eine gute Story für euer Video zu entwickeln hilft es, den entsprechenden Song zu hören. Bezieht Freunde, Bekannte und kreative Menschen ein: Was fühlen und empfinden sie, wenn sie euren Song hören? Was sehen sie, wenn sie dabei ihre Augen schließen? Lasst euch Zeit für den Ideenfindungsprozess. Der Geistesblitz kann nach 10 Minuten kommen, oder nach 8 Wochen. Gebt euch erst dann zufrieden, wenn ihr denkt: JA, das ist es! Fragt auch Menschen, die euren Musikgeschmack vielleicht nicht teilen, oder die nicht die direkte Zielgruppe eurer Band sind. Überraschungen gibt es immer wieder. Denkt immer daran, dass das Video und der Song später oft eine Einheit bilden.

 

2. Planung: Überlegt euch anhand der Story-Idee, wie euer Video aussehen soll. Soll es computeranimiert sein? Klassischer Zeichentrick? Stop-Motion? Oder wollt ihr mit den Bandmitgliedern oder mit Schauspielern Szenen abdrehen? Wer soll in den gespielten Szenen mitwirken? Wer wird die Animationen entwickeln? Wer kann sowas, und wieviel kostet diese Person?

 

3. Von der Produktionsmethode ist auch die Kostenkalkulation abhängig. Studenten von Designakademien und Filmhochschulen sind günstiger als professionelle Agenturen und Studios. Am günstigsten wird es, wenn ihr talentierte (!) und kreative (!!) Freunde oder Bekannte verpflichten könnt. Wenn ihr Szenen abdrehen wollt, dann überlegt euch anhand eines Drehbuchs, wie viele Drehtage ihr braucht (Stichwort: Kamera- und Equipmentverleih). Rechnet IMMER einen zeitlichen Puffer mit ein – das Abdrehen einer Szene von wenigen Sekunden kann oft Stunden dauern. Es gibt immer mal Tage, an denen nichts klappen will – und besonders dann, wenn man Sonnenscheinszenen drehen will, regnet es.

 

4. Stellt sich eure Kalkulation als zu kostspielig für euch heraus, dann modifiziert was das Zeug hält: Wie kann man das Drehbuch umschreiben, so dass weniger Drehtage anfallen? Gibt es eine Möglichkeit, eine Kamera oder Equipment kostenlos zu leihen (z.B. bei Jugendzentren, an der Uni, o.ä.)? Die Szene mit den Elefanten ist zu teuer, können wir Hunde nehmen? Ok, das war ein Witz…aber ihr wisst, worauf wir hinauswollen.

 

5. Nutzt den Schneeballeffekt: Erzählt allen die ihr kennt, und jedem, der nicht bei drei auf dem Baum ist, von eurem Video-Vorhaben. Ihr werdet erstaunt sein, wie oft sich durch Mundpropaganda nützliche Synergien ergeben: Auf einmal hat eine Freund eines Freundes einen Cousin an der Designakademie, der zufällig noch ein Projekt für eine Semesterarbeit sucht. JACKPOT! Oder jemand kennt jemanden, der Fallschirmspringer ist, und sich für euch die Kamera an den Helm klemmt. Klingt abgedreht? Solche Zufälle ergeben sich immer wieder und können euch helfen, euer Video unheimlich aufzuwerten. Spread the word!

 

6. Kollaboriert: In der sogenannten „Kreativbranche“ ist gegenseitiger Support eine enorm treibende Kraft. In eurer Stadt gibt es einen kleinen Modeladen, der alles selbst herstellt? Tragt die Klamotten in eurem Video – das Label bekommt Werbung und Crosspromoted euch dafür, z.B. auf Facebook und Twitter. Ihr braucht eine Szene in einem Café? Fragt die kleinen, hippen, zielgruppennahen Läden nach einer Zusammenarbeit. Die Möglichkeiten sind unendlich, und gerade kleinere Unternehmen freuen sich oft über Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung (falls eure Musik zu ihnen passt).

 

7. Die Technik: Überlegt euch, wo das Video gezeigt werden soll – nur online, oder eventuell auch im TV? Wollt ihr HD-Qualität oder sogar Full-HD liefern? Dazu muss natürlich auch euer Equipment in der Lage sein.

 

8. Und wenn ihr schon dabei seid: Making-Of-Videos oder Outtakes bedeuten zwar etwas mehr zusätzlichen Aufwand, sind aber sehr dankbar wenn es darum geht, euer Video und euch als Musiker bekannt zu machen (Stichwort: Social Media).

 

9. Nehmt euch Zeit für Marketing und Promo eures Videos. In unserem Blog haben wir Tipps zusammengestellt, wie ihr eure Musik, eure Band und auch eure Videos promoten könnt. Auch professionelle Promo-Agenturen sind durchaus ihr Geld wert (zwei tolle Agenturen findet ihr in unserem Service-Bereich, (LINK)).

 

10. Zu guter Letzt weisen Robert und Jens noch auf einen ganz wichtigen (aber oft vernachlässigten, da unangenehmen) Aspekt hin: Das Recht. „Recherchiert unbedingt, ob und an welchen Orten ihr Drehgenehmigungen braucht. Außerdem solltet ihr euch das schriftliche Einverständnis aller im Video auftauchenden Personen geben lassen.Weitere Informationen zum sogenannten Bildnisschutz findet ihr im Medienrecht-Blog. Darüber hinaus ist noch zu klären, ob und welche Urheberrechte in eurem Video beachtet werden müssen. Eine auf Medienrecht spezialisierte Anwaltskanzlei kann euch im Zweifel weiterhelfen.

 

Ihr seid reizüberflutet von den ganzen Infos? Macht es wie unser Passagier St. George und lasst euch von den Profis helfen (siehe Video unten). Die Dresdner Jungs Robert und Jens von MOKOST sind Meister ihres Fachs und absolute Vollprofis in Sachen Bewegtbild. Alle Services von MOKOST findet ihr bei uns im Service-Bereich.

S T G E O R G E /// the rescue from MOKOST on Vimeo.

 

Als Motion- und Kommunikationsdesign Studio hat sich MOKOST & VeiTV auf das bewegte Bild spezialisiert. Das Hauptaugenmerk von MOKOST & VeiTV liegt dabei nicht auf plakativer Massenware, sondern viel mehr auf innovativen Motiondesignlösungen. Gemeinsam mit recordJet bietet euch MOKOST & VeiTV verschiedene Pakete an, die individuell auf euch abgestimmt werden. MOKOST & VeiTV übernehmen für euch Konzeption, Produktion und Postproduktion eu
res Videos. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Von Realfilm über Greenbox bis hin zu Animationen finden sie mit euch das passende Konzept zur Gestaltung eines auf euch zugeschnittenen Videos. Dazu verwenden sie aktuelle Produktionsstandards und können auf mehrjährige Erfahrung zurückgreifen.

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